Volles Haus im Forum der Sparkasse bei Tzur-Ausstellungseröffnung

(11. März 2014) Fast 200 Besucher waren diesmal der Einladung zur Vernissage des israelischen Malers und Zeichners David Tzur gefolgt – und waren von den Werken des 84-jährigen begeistert. Etliche Kunstinteressierte kamen von weit her ins Homburger Land gereist, so befanden sich unter den Anwesenden auch Besucher aus Berlin, Bayern, Baden-Württemberg und Westfalen.
David und Metuka Tzur, dahinter von links Sparkassendirketor Manfred Bösinghaus, Bürgermeister Werner Becker-Blonigen, Gerhard Altz, Iris und Gerhard Hermmann. Foto und Video: Christian MelzerDavid und Metuka Tzur, dahinter von links Sparkassendirketor Manfred Bösinghaus, Bürgermeister Werner Becker-Blonigen, Gerhard Altz, Iris und Gerhard Hermmann. Foto und Video: Christian Melzer Sparkassendirektor Manfred Bösinghaus hieß seine israelischen Gäste David Tzur sowie dessen Ehefrau Metuka herzlich willkommen. Gerhard Altz, Vorsitzender des Verwaltungsrates, berichtete von seinem Besuch in Israel, wo er David Tzur persönlich kennen lernte und zutiefst beeindruckt war von der Persönlichkeit und der erlittenen Lebensgeschichte des Malers. Tzur ist Überlebender des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, auf seinem linken Arm ist noch deutlich erkennbar die Häftlingsnummer eintätowiert. Diese Nummer findet sich auch auf einer von Tzurs Arbeiten in der Sparkassen-Ausstellung wieder.



Bürgermeister Werner Becker-Blonigen stellte die besondere Persönlichkeit Tzurs heraus. Gerhard Hermann, Vorsitzender des Freundeskreis Wiehl/Jokneam, ging auf die nun schon lange dauernde Bekanntschaft und Freundschaft des Partnerschaftsvereins zu David Tzur ein. Immer wieder kam es bei den Israelfahrten der Partnerschaftsgruppen zu Besuchen bei dem Künstler. Schließlich wurde gemeinsam mit der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden das zweite Ausstellungsprojekt mit David Tzur verwirklicht. Iris Hermann stellte einige Texte des Künstlers vor, Tzur selbst sorgte in seiner pointierten Dankesrede für einen humorvollen Abschluss. Den auf den Anlass abgestimmten musikalischen Rahmen gestaltete die Sopranistin Josephine Pilars de Pilar, begleitet durch Dörte Behrens am Flügel.

Zahlreiche Zeichnungen mit Feder und Tusche sowie von David Tzur bemalte Steine aus der Negev-Wüste sind noch bis zum 21. März in der Wiehler Sparkasse während der üblichen Öffnungszeiten ausgestellt, zusätzlich am Samstag, 15. März, von 10 bis 14 Uhr. Der Künstler ist anwesend.

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