Neue Bühne für Wiehler Jazzfrühschoppen

(15. Januar 2018) Wiehl – Den ersten Jazzfrühschoppen im neuen Jahr konnte der Kulturkreis Wiehl in den neuen Räumlichkeiten im Hotel zur Post präsentieren. Fast 50 Gäste konnten ein kurzweiliges Konzert der „Nosmo Kings“ in der erheblich erweiterten „Alten Posthalterei“ genießen.
Bereits 2017 kamen die „Nosmo Kings“ nach Wiehl zum Sonntagmorgen-Jazzfrühschoppen. Trotz Stromausfall begeisterten die vier Herren mit einer verkürzten akustischen Version ihres Programms. Diesmal konnte Gitarrist Blue George auch die E-Gitarre für einige Stücke nutzen und so spielten die „Nosmo Kings“ drei Sets mit eigenen Stücken und Klassiker wie „These Shoes Are Made For Walking“ oder Standards wie das durch das Duke Ellington Orchestra bekannt gewordene „Take The A Train“. Die Nosmo Kings mit ihrer Show „Men in black on the road“ zeigen sich mit Swing über Latin und Rock bis zu Country äußert vielseitig. Was sie besonders auszeichnet ist ihr Witz. Zum einen bei der Zusammenstellung ihrer Stücke, aber auch in den Moderationen. Besonders Bassist Andreas „Anti“ Steinmeyer plaudert da gerne aus alten Zeiten – ist er doch in Wiehl aufgewachsen. Da er eine Zeitlang in Frankreich lebte und Gitarrist Blue George einen Teil seiner Kindheit in Italien verbrachte, klingen die französischen Lieder - wie eins über das Rauchen -, und die italienischen - wie „Azzuro“ - auch wie sie sprachlich klingen sollten. Zusammen spielen sie mittlerweile fast 20 Jahren und Steinmeyer verriet den Gästen, dass sie so gut wie nie proben würden. „Ich finde es aber ausgesprochen schön, dass sie unserer Probe zuhören“ fügte er verschmitzt hinzu.

Und wenn dann Schlagzeuger Ralf Müller nachfragt, was als nächstes kommt, wird ihm ein „Guten Abend“ zugerufen. Mit Verzögerung: „Mädchen“ – und schon startet ein „“Buona Sera Signorina“. Bei einer Raterunde mit besonderen Ereignissen aus einem bestimmten Jahr fanden die Gäste den Titel der Eigenkomposition „1-9-6-2“ heraus. Auch eine Funky-Nummer war mit „Turn The Light Out“ mit im Programm im Stil der 1970er Jahre. Natürlich mit E-Gitarre, aber auch mit grandiosem Saxophonspiel von Bernd Winterschladen. Die vier fügten sich immer sehr passend mit kleinen solistischen Parts ins Gesamtspiel ein. Schön war für die Gäste, dass sie diesmal dann auch von allen Plätzen - ob sie in Sitzreihen vor der Bühne oder an den Stehtischen im hinteren Teil - die Musiker gut auf der kleinen erhöhten Bühne sehen konnten. Und hier ist auch die Akustik besser, wie die „Nosmo Kings“ in der Pause betonten. Der nächste Jazzfrühschoppen in den neuen Räumlichkeiten findet am 11. Februar 2018 mit der „Cologne Dixieland Company“ hier statt und für März steht „Beverley Daley & The Up Town Four“ auf dem Programm. „Woodhouse“ spielt dann am zweiten Sonntag im April hier.

Vera Marzinski

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Fotos: Vera Marzinski