FiLiA - eine Erfolgsgeschichte

(16. Januar 2013) FiLiA das steht für „Frauen leben anders – innovativ und interaktiv“ und ist der Name einer Ausstellung von Frauen für Frauen im Oberbergischen Kreis.
Die erste FiLiA wurde im Jahr 2002 als Reaktion auf das Aus der Frauenmesse „top“ in Düsseldorf veranstaltet, deren Finanzierung das zuständige Ministerium einstellte. Im Dialog zwischen den Kreistagspolitikerinnen und der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Sabine Steller, wurde der Gedanke geboren, eine solche Ausstellung auf Kreisebene durchzuführen. Interessierte Mandatsträgerinnen und Gleichstellungsbeauftragte aus dem gesamten Kreisgebiet erarbeiteten eine umsetzungsfähige Konzeption. Das erste Ergebnis dieser Bemühungen war der Name: FiLiA, lateinisch Tochter, die Abkürzung für Frauen leben anders, innovativ und interaktiv.

Das Ziel ist heute wie damals das Gleiche: Die Messe wurde konzipiert, um das große Potenzial von Frauen in Oberberg sichtbar zu machen. Die FiLiA soll Oberbergs Frauen fördern und das enorme Spektrum an Lebensbereichen zeigen, in denen Frauen sich engagieren und erfolgreich sind.

Der Titel FiLiA (Frauen leben anders, innovativ und interaktiv) betont zwei besondere Aspekte der Ausstellung, interaktive Beteiligungsmöglichkeiten und Präsentation neuer, innovativer Angebote. Gegliedert ist die Messe in die Lebensbereiche Beruf und Bildung, Gesellschaft, Gesundheit, Umwelt, Kunst und Kultur.

Beruflich und ehrenamtlich engagierte Frauen stellen sich und ihre Arbeit vor. Unternehmerinnen, Vereine, Verbände und Künstlerinnen zeigen, welche Möglichkeiten sich für Frauen bieten und welche Vielfalt im Oberbergischen Kreis vorhanden ist. Neben Ausstellungsständen und informativen Vorträgen und Workshops sind Wellnessangebote, Kunst, Gesang und Literatur feste Bestandteile der Messe und finden während der gesamten Ausstellungszeit statt.

Die erste FiLiA wurde am 08.03.2002 von der damaligen Ministerin Birgit Fischer eröffnet. Dies machte uns Veranstalterinnen sehr stolz und bestätigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, im Dialog mit den Frauen der Basis und der Politik die Gleichstellungsarbeit am Bedarf auszurichten, weiter zu entwickeln und sie zukunftsfähig zu gestalten.

Viele Nachfragen zeigten uns, dass es nicht bei diesem Versuch bleiben durfte und so führten wir, dass heißt alle Gleichstellungsbeauftragten des Oberbergischen Kreises unter Beteiligung weiterer interessierter Institutionen erfolgreich zwei weitere Messen durch im Jahr 2006 in Gummersbach und im Jahr 2009 in Wipperfürth. Und es kommt, wie es kommen muss: die nächste FiLiA steht vor der Tür!

Am 08. und 09. März 2013 wird diesmal der Südkreis der Nabel der oberbergischen Frauenwelt sein, genauer die Gesamtschule in Waldbröl. „Bitte den Termin unbedingt vormerken - Wir freuen uns auf Sie! Die große Anzahl an interessierten Ausstellerinnen und die bereits heute feststehenden Punkte des Rahmenprogramms verheißen wieder ganz großes Kino“, so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Waldbröl, Frau Carmen Munoz-Berz, die als Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten die Interessen des Oberbergischen auf Bundesebene vertritt.

Wie in den Kommunalverwaltungen im Allgemeinen, so sind auch die Mittel der Gleichstellungsbeauftragten äußerst beschränkt. Wer sich aufgerufen fühlt, die FiLiA finanziell zu unterstützen kann dies gerne tun. Über Rückmeldungen freut sich unsere Frau fürs Finanzielle: Bettina Loidl, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wiehl, Tel.: 02262/99417 oder b.loidl@wiehl.de