Zeitgemäße Arbeitsplätze schaffen und erhalten

Kernbotschaft

Um in der heutigen Zeit wettbewerbsfähig zu sein, muss man als Stadt und Wirtschaftsstandort optimal mit der Außenwelt vernetzt sein. Die Vernetzung sollte aber nicht nur digital sein. Die zur Stadt gehörenden Ortschaften sollten problemlos mit Bus oder Rad zu erreichen sein.

Begründung

Wiehl als Wohnraum und Wirtschaftsstandort wird für Familien, Firmen und jedem, dem unsere schöne Stadt Wiehl zusagt, nur interessant, wenn die Bedingungen optimal sind. Das heißt, es sollte in jedem Ort, der zu Wiehl gehört, eine schnelle Internet-Verbindung möglich sein. Denn nur wer auf Augenhöhe mit der "Außenwelt" kommunizieren kann, ist wettbewerbsfähig.

Genauso wichtig ist aber auch die Mobilität. Jeder sollte die Möglichkeit haben, das Zentrum problemlos und schnell zu erreichen. Sei es mit Bus, Bürgerbus oder auf ausgebauten Radwegen. Im Stadtkern selber lässt sich kaum noch Wohnraum schaffen, deshalb muss der Fokus auf den umliegenden Ortschaften liegen.

Denn ist man in allen Bereichen gut vernetzt, sind dies gute Gründe nach Wiehl zu ziehen.

Vorschlag im Detail

Um die Stadt Wiehl bei dem Thema Arbeiten und Wohnen voran zu bringen, schlagen wir vor, dass die digitale Technik geschaffen und erweitert wird, um internationale Kommunikation zu gewährleisten (Wettbewerb!) im gesamten Stadtgebiet sowie bezahlbaren Wohnraum (vorrangig für junge Familien) zu schaffen.

Wir wollen damit erreichen, dass die Wirtschaftskraft und Wohnqualität der Stadt Wiehl erhalten bleibt und wächst.

Unser Vorschlag setzt auf folgende Bausteine:

Bürgerpate/Bürgerpatin

1. Breitbandausbau: Tanja Küpper
2. Bezahlbarer Wohnraum: Andrea Schneider

Aktueller Stand

1. Breitbandausbau

Bericht im Bau- und Verkehrsausschuss und Betriebsausschuss Abwasserwerk im Frühjahr 2015

[Aktualisierung 3. März 2016] Herr Zurek teilt in der Sitzung des Bau- u. Verkehrsausschusses u. Betriebsausschuss Abwasserwerk vom 14.01.2016 mit, dass die bereits laufenden Baumaßnahmen in Niederhof, Hahn, Immen, Remperg, Bieberstein und Büttinghausen derzeit aufgrund der Witterung pausieren. Laut Telekom liegt der geplante Fertigstellungstermin im Sommer 2016.

Die Stadt Wiehl wird zu diesem Zeitpunkt auf Ihrer Internetseite entsprechend informieren.

Für die im Herbst letzten Jahres bei der Bezirksregierung eingereichten Anträge für unterversorgte Ortschaften unter 6 Mbit/s (Jennecken, Morkepütz/Mühlhausen/Dahl, Alpe, Oberwiehl, Hückhausen, Alperbrück/Neuklef, Kleinfischbach) wird im ersten Halbjahr 2016 mit einer Genehmigung gerechnet. Der geschätzte Eigenanteil der Stadt Wiehl liegt bei 300.000 EUR (25% der Gesamtbaukosten).

Der Ausschussvorsitzende bittet die Verwaltung, über die Möglichkeit einer Umstellung auf eine bessere Internetversorgung zu informieren, sobald diese verfügbar ist. Herr Adomeit teilt mir, dass die Firma AT Aggertechnik GmbH aus Wiehl-Dreisbach mit der Bauleitung vor Ort zusammenarbeitet. Er bittet darum, sich hinsichtlich Kündigungsfristen und Tarifangeboten an diese Firma zu wenden.

Herr Zurek berichtet, dass im Zuge des IHK Wiehls Planungen angestellt werden, offene WLAN-Hotspots an verschiedenen markanten Punkten im Stadtgebiet sukzessive einzurichten.

[Aktualisierung 16. Oktober 2015] Herr Zurek gibt in der Sitzung des Bau- u. Verkehrsausschusses und Betriebsausschuss Abwasserwerk am 27.08.2015 einen Überblick über den derzeitigen Sachstand.

Alle im Förderbescheid 2015 verankerten Ortschaften sind in der Umsetzung mit der Telekom vertraglich vereinbart. Die Ausschreibungen laufen, sodass in Kürze mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Auf Grund neuer Förderrichtlinien ist es nun möglich, auch unterversorgte Ortschaften unter 6 Mbit/s als zu fördernde Ortschaften bei der Bezirksregierung anzumelden. Die Vorbereitungen hierzu haben begonnen. Die Anträge für 2016 werden noch im September erfolgen.

Inklusive der Ortschaften, die sowieso durch die Telekom aufgerüstet werden sollen, kann man dann bis zum Jahre 2018 mit einer zufriedenstellenden Breitbandversorgung im Stadtgebiet rechnen.

Die Versorgungen in den Gewerbegebieten werden zurzeit untersucht, um auch hier mittelfristig eine Netzverbesserung zu erzielen.

[Aktualisierung 1. Juli 2015] In der Sitzung des Bau- u. Verkehrsausschusses u. Betriebsausschuss Abwasserwerk zeigt Herr Adomeit anhand eines Übersichtsplanes die Versorgung des Stadtgebietes mit ADSL und VDSL und erläutert, welche Bereiche eigenständig durch die Telekom bis Ende des Jahres 2017 ausgebaut werden (Weiershagen, Bielstein, Oberbantenberg, Oberwiehl, Sonnenhang).

Die Vertragsschließung mit der Telekom zum Breitbandausbau der drei geförderten Bereiche erfolgt am 28.05.2015. Die drei geförderten Bereiche sind: Bereich A: Büttinghausen, Oberwiehl, Siefen/Soelsiefen; Bereich B: Brächen, Immen, Dahl; Bereich D: Bieberstein, Remperg, Heckelsiefen, Mühlenau/Scheid, Perke. In diesen Bereichen erfolgt der Breitbandausbau bis Juni 2016.

Die Förderzusage für den vierten Bereich wurde wegen Unwirtschaftlichkeit nicht erteilt.

Für den vierten Bereich „Oberes Bechtal“ (Mühlen, Börnhausen, Faulmert, Wald, Steinacker, Niederbellinghausen, Gassenhagen, Hau, Fahlenbruch), der als nicht wirtschaftlich angesehen und von der Förderung ausgeschlossen wurde, ist eine gesonderte Lösung in Zusammenarbeit mit der Firma Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG gefunden worden.

Für die Bereiche Morkepütz, Jennecken und Hückhausen erstellt die Firma fnk-consult derzeit neue Förderanträge für die Verwaltung, da aufgrund einer Neuregelung nun auch Bereiche gefördert werden, die bisher über eine Übertragungsrate von unter 6Mbit/s verfügen (vorher unter 2 Mbit/s).

Herr Zurek ergänzt, dass eine erneute Haushaltsbefragung nicht erfolgen muss.

Herr Adomeit weist daraufhin, dass im Zuge des IHK Leerrohre nach Bedarf mitverlegt werden.

[Aktualisierung 2. April 2015] Herr Zurek begrüßt in der Sitzung des Bau- u. Verkehrsausschusses und Betriebsausschuss Abwasserwerk am 5. März 2015 den zum o. g. Thema anwesenden Bürgerpaten Herrn Küpper (ist in Vertretung für Frau Küpper erschienen).

Herr Zurek teilt mit, dass aufgrund der im Jahr 2014 erfolgten Umfrage zum Thema „Internetanbindung in Wiehl“ die Förderanträge zum Breitbandausbau bei der Bezirksregierung Köln eingereicht wurden.

Die Förderung wurde im Dezember 2014 für drei der vier angefragten Bereiche bewilligt (Bereich A: Büttinghausen, Oberwiehl, Siefen/Soelsiefen; Bereich B: Brächen, Immen, Dahl; Bereich D: Bieberstein, Remperg, Heckelsiefen, Mühlenau/Scheid, Perke). Die Förderzusage für den vierten Bereich (Mühlen, Börnhausen, Faulmert, Wald, Steinacker, Niederbellinghausen, Gassenhagen, Hau, Fahlenbruch) wurde wegen Unwirtschaftlichkeit nicht erteilt.

Der Breitbandausbau für die drei Bereiche mit Förderzusage hat bis Mitte 2016 zu erfolgen. Auftragnehmer ist die Telekom Deutschland GmbH. Die Verträge zwischen der Stadt und dem Auftragnehmer sollen in Kürze geschlossen werden. In welchem Bereich mit der Baumaßnahme begonnen wird steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Sobald der Stadt Wiehl neue Informationen vorliegen, wird es eine Pressemitteilung geben.

Anhand von Planunterlagen zeigt Herr Zurek die Internetversorgung im Stadtgebiet auf.

Zum nicht geförderten Bereich teilt er mit, dass auch hier mit den Baumaßnahmen zum Breitbandausbau im Jahr 2015 begonnen werden sollen. Herr Adomeit teilt mit, dass derzeit an den Planungen für eine Umsetzung gearbeitet wird. Haushaltsmittel stehen zur Verfügung.

Herr Zurek weist darauf hin, dass die Baumaßnahmen nur im öffentlichen Straßenbereich stattfinden und kein Eingriff in Privatgrundstücke vorgenommen werden muss.

2. Bezahlbarer Wohnraum

Bericht im Ausschuss für Planung und Umwelt Ende 2015

Nächste Schritte

1. Breitbandausbau
Bericht im Bau- und Verkehrsausschuss und Betriebsausschuss Abwasserwerk am 12.05.2016

2. Bezahlbarer Wohnraum
s. oben

Ansprechpartner/Ansprechpartnerin

1. Breitbandausbau
Andreas Zurek, Fachbereich 7, Telefon: 02262 99-153, E-Mail: a.zurek@wiehl.de

2. Bezahlbarer Wohnraum
Marcus Köster, Fachbereich 6, Telefon: 02262 99-230, E-Mail: m.koester@wiehl.de