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Bundestagswahl 2002

Allgemeine Informationen zur Bundestagswahl 2002
Am 22. September 2002 wählen die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland den 15. Deutschen Bundestag. Die Wahlen sind allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim. Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Jeder Wahlberechtigte hat zwei Stimmen, die Erst- und die Zweitstimme. Wahlentscheidend ist die Zweitstimme, denn sie bestimmt die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag.

Der Wahlkreis 100 setzt sich aus den kreisangehörigen Städten und Gemeinden des Oberbergischen Kreises zusammen.

Erststimme (Wahlkreiskandidat)
Mit der Erststimme wird die Hälfte der Bundestagsabgeordneten bestimmt. Damit jeder Abgeordnete eine ungefähr gleich große Anzahl von Wahlberechtigten vertritt, wird das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach Einwohnerzahlen in 299 möglichst gleich große Wahlkreise aufgeteilt. In jedem der 299 Wahlkreise ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt.

Zweitstimme (Landesliste/Partei)
Die Zweitstimme entscheidet darüber, wie viele der insgesamt 598 Mandate jeder Partei im Bundestag zustehen (Verhältniswahl).

Stimmverteilung
Der Bundeswahlleiter ermittelt zunächst nach einem bestimmten Auszählungsverfahren (Hare-Niemeyer) anhand der Zweitstimmen, welcher Partei wie viele Sitze im Bundestag zustehen.

Rechenbeispiel:
Partei A hat 12.233.756 von insgesamt 42.596.287 gültigen Zweistimmen erhalten.
598 Mandate sind vorgesehen.

Berechnung:
12.233.756 (= erhaltene Zweitstimmen)
x 598 (= vorgesehene Mandate)
: 42.596.287 (= insgesamt gültige Zweitstimmen)
= 171,7470
Ergebnis: Partei A erhält 171 Sitze.

In einem zweiten Schritt geht es darum, welche Personen diese Sitze einnehmen werden. Dazu wird zunächst errechnet, wie sich die Mandate der Parteien in den 16 Bundesländern gewichten, in denen die Parteien Landeslisten mit ihren Bewerbern für den Bundestag aufgestellt haben.

Von der Zahl der Mandate, die sich für ein Bundesland ergibt, wird die Anzahl der dort gewählten Direktkandidaten einer Partei abgezogen. Diese haben ihr Mandat schon sicher. Die noch verbleibenden Sitze werden aus den Landeslisten der Parteien - deren Reihenfolge vor der Wahl verbindlich festgelegt wurde - vergeben.

5-Prozent-Hürde
Berücksichtigt werden bei der Verteilung der Mandate nur solche Parteien, die wenigstens fünf Prozent der Zweitstimmen oder mindestens drei Wahlkreise durch die Erststimmen gewonnen haben.
Im zweiten Fall bilden diese Abgeordneten dann jedoch keine Fraktion, sondern haben nur Gruppenstatus.

Überhangmandate
Jeder Wähler hat die Möglichkeit, seine Stimme zu splitten, d.h., er kann seine beiden Stimmen verschiedenen Parteien geben. Dadurch kann es vorkommen, dass eine Partei in einem Bundesland mehr Direktmandate (Erststimmen) erhält, als ihr nach dem Anteil der Zweitstimmen zustehen würden.

Die jeweilige Partei behält diese Sitze als Überhangmandate, so dass der Bundestag auch aus mehr als 598 Abgeordneten bestehen kann. In der derzeitigen Wahlperiode (1998 - 2002) besteht der Deutsche Bundestag aus 669 Abgeordneten.

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