Echoes of Nawlins - Foto: Christian Melzer
Es war für jeden etwas dabei. Mambo, Samba, Jazzstandards, Funk, Soul. So muss ein Jazzfrühschoppen sein. Auch Wünsche aus dem Publikum nahm die Band auf, wie das “St. Thomas“ von Sonny Rollins. Vorm Hotel Platte, mit Blick auf den Kirchturm der Evangelischen Kirche hatten „Echoes of Nawlins“ als Opener das perfekte Stück ausgewählt: „The Preacher“. Es folgten Musikstücke aus den verschiedensten Genres. Da kam ein „Mardi Gras In New Orleans“ oder auch ein „You Can Depend On Me“.„Echoes of Nawlins“. Das sind Pianist Hans-Peter Schüller, Drummer Gerd Breuer, Kontrabassist Johannes Voss, Saxophonist Danh Thai sowie die sowohl an der Trompete wie am Flügelhorn versierte Sängerin Susanne Riemer. Ein wichtiger Impulsgeber für den Sound der „Echoes of Nawlins“ ist die Musik der Dirty Dozen Brassband, die in revolutionierender Weise traditionellen New Orleans Jazz mit Pop-, Funk-, Soul-, und Bebob-Elementen aufmischte. Dadurch wurde der New Orleans Jazz in den letzten Jahrzehnten wesentlich offener, facettenreicher und undogmatischer.
Und wer kennt nicht die Wiege des Jazz: New Orleans oder „Nawlins“ wie Einheimische ihre Stadt nennen. Eine Stadt, in der sich die verschiedensten musikalischen Einflüsse zu swingendem Jazz vereinten: Gospel, schwarzer Blues, afrikanische und karibische Rhythmik, Funk, Rhythm and Blues. Die „Echoes of Nawlins“ bringen diese Musik auf die Bühne. Pianist Hans Peter Schüller verriet, dass er einmal jährlich nach New Orleans reist. Aber am Vatertag reisen „Echoes of Nawlins“ erstmal nach Breda/Niederlande, wo sie beim Jazzfestival spielen.
Vera Marzinski
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Fotos: Christian Melzer

















