In der Pause auf den Turm

(12. September 2025) Die Kinder der Grundschule in Bielstein haben jetzt einen weiteren Grund, sich auf die Pausen zu freuen: Auf dem Schulhof steht eine neue Spiellandschaft zum Klettern, Toben und Rutschen.
Mit den Kindern der 3c freuen sich Bürgermeister Ulrich Stücker (M.) sowie die stellvertretende Schulleiterin Julia Trost (l.), Gärtnermeister Felix Buchen und Fachbereichsleiter Schule Tim Vogel (3. und 4. v. l.) über das neue Spielgerät. Foto: Stadt WiehlMit den Kindern der 3c freuen sich Bürgermeister Ulrich Stücker (M.) sowie die stellvertretende Schulleiterin Julia Trost (l.), Gärtnermeister Felix Buchen und Fachbereichsleiter Schule Tim Vogel (3. und 4. v. l.) über das neue Spielgerät. Foto: Stadt Wiehl Das Spielgerät aus Robinien-Holz hat allerhand zu bieten. Auffällig ist der Turm mit Walmdach, von dem aus eine Rutsche abwärts führt. Durch verschiedene Klettermöglichkeiten erreichen die Kinder das Podest unterm Dach. Auch ein Hangelbalken und ein Steigstamm mit Trittkerben gehören zu dem Ensemble. Ebenfalls neu errichtet findet sich gleich anbei eine Gartenhütte, in der verschiedene kleinere Spiel- und Sportgeräte verwahrt werden.

Bürgermeister Ulrich Stücker zeigte sich begeistert von der Konstruktion und nutzte die Gelegenheit, selbst auf den Turm zu klettern. „Ich finde es toll, dass es für die Kinder heute nicht nur digitale Geräte gibt, sondern auch die Möglichkeiten, sich auf solchen Spielgeräten einfach mal auszutoben“, sagte er, umringt von Schülerinnen und Schülern der Klasse 3c, der „Flamingo-Klasse“.

Sie und alle weiteren Kinder, die zur Gemeinschaftsgrundschule Bielstein gehen, konnten sich aussuchen, welches Spielgerät sie gern für ihren Schulhof hätten. Drei verschiedene Varianten hatte der städtische Gärtnermeister Felix Buchen der Schule übermittelt. Abgestimmt wurde in den zwölf Klassen mit insgesamt 270 Schülerinnen und Schülern, die Klassensprecher nahmen das Ergebnis dann mit ins Schülerparlament – in dem auch die 20 Lehrkräfte nur eine Stimme haben. So fiel die Entscheidung für dieses Spielgerät, das die Kinder gleich mit Beginn des neuen Schuljahrs nutzen konnten – mit es mit Begeisterung tun.

Eingebettet ist die Konstruktion in eine 40 Zentimeter dicke Schicht aus Holzhackschnitzeln als Fallschutz. Vorher bestimmte Schotter die Fläche, mit dem Ergebnis, dass die Kinder öfters schmutzig aus der Pause wieder in den Unterricht kamen. „Das Spielgerät erlaubt es, dass viele Kinder dort gleichzeitig toben können“, nannte Felix Buchen einen weiteren Vorteil der neuen Anlage. Auch die Wahl des Materials hat ihren Sinn: „So können die Kinder Holz spüren und fühlen.“

Die stellvertretende Schulleiterin Julia Trost freute sich ebenso über die neue Attraktion auf dem Schulhof und die Gartenhütte. „Dort sind beispielsweise Tischtennisschläger, Bälle und Springseilchen verstaut“, erläuterte sie. Mit der Hütte wurde zudem ein Wunsch der Offenen Ganztagsschule OGS erfüllt, die dort Materialien zur Freizeitgestaltung findet. Bürgermeister Ulrich Stücker wies darauf hin, dass auch an den weiteren Wiehler Grundschulstandorten neue Spielgeräte aufgestellt worden sind. „Und die Schule in Marienhagen erhält ein ähnliches Gerät – im Zuge der Sanierung des Standorts.“