Segen fürs Rathaus am Dreikönigstag

(6. Januar 2026) Ihre Segenswünsche für 2026 haben heute die Sternsinger aus Wiehl und Bielstein im Rathaus überbracht. Bürgermeister Ulrich Stücker begrüßte die Kinder zum traditionellen Dreikönigsbesuch.
Zwei Lieder und ihren Segensspruch brachten die Sternsinger aus Wiehl und Bielstein heute mit ans Rathaus und zu Bürgermeister Ulrich Stücker; darunter waren auch viele Kinder aus der Kita St. Franziskus. Foto: Stadt WiehlZwei Lieder und ihren Segensspruch brachten die Sternsinger aus Wiehl und Bielstein heute mit ans Rathaus und zu Bürgermeister Ulrich Stücker; darunter waren auch viele Kinder aus der Kita St. Franziskus. Foto: Stadt Wiehl Rund 25 Kinder waren gekommen, um den Segen „Christus mansionem benedicat“ zu spenden, übersetzt: „Christus segne dieses Haus“. Aufkleber mit der Inschrift „20*C+M+B+26“ zieren nun die Rathaus-Eingänge; ein Spruch prangt über der Tür zum Büro des Bürgermeisters. Der lobte das Engagement der Sternsinger: „Ihr setzt ein wichtiges Zeichen im Einsatz für Kinder, denen es nicht so gut geht“, so Ulrich Stücker. Er freute sich über die rege Beteiligung und die lebendige Tradition. „Wenn man in der Welt was verändern will, muss man auch selbst dabei mitmachen“, gab er den Kindern mit auf den Weg.

Insgesamt 350 Kinder aus der neuen Pfarrei St. Michael und St. Gertrud Oberberg Süd waren diesmal als Sternsinger unterwegs. In Bielstein und Wiehl zählte Pastoralreferent Markus Müller insgesamt etwa 60 Kinder, die in den Gewändern der drei Weisen aus dem Morgenland und mit Spendenbüchsen aktiv waren. Auch Ulrich Stücker spendete im Namen der Stadt. Außerdem gab es Kakao und Süßigkeiten im Ratssaal, wo sich die Kinder aufwärmen konnten. Zuvor waren sie bereits beim Awo-Altenheim, der Volksbank und der Sparkasse gewesen. Anschließend ging es noch durch Wiehler Geschäfte.

In diesem Jahr steht die bundesweite Sternsinger-Aktion unter dem Motto: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Der Blick richtet sich nach Bangladesch. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.