Die Grafik gibt eine Idee davon, wie es „Auf der Höhe“ einmal aussehen könnte. Bild: astoc
Das Seequartier ist als innerstädtisches Wohnviertel gedacht, wo sich auch Dienstleistungsunternehmen ansiedeln können. Geplant ist, auf dem rund zwei Hektar großen Areal ein innovativ gestaltetes Viertel mit bis zu 160 Wohnungen entstehen zu lassen. Der angestrebte Nutzungsmix sieht zwei Drittel Wohnen und ein Drittel Dienstleistungen vor. Entstehen soll das Quartier im Wesentlichen auf der ehemaligen Fläche des inzwischen abgerissenen Elektromarkts an der Brucher Straße.
Bei der Planung waren der Hochwasserschutz, die Grundstücksverfügbarkeit, eine Altlastenproblematik, mögliche Starkregenereignisse und viele andere Faktoren zu berücksichtigen. In Sachen Hochwasserschutz plant die Stadt mit Extremwetter-Ereignissen und somit über das rechtlich Vorgeschriebene hinaus. Die Gebäude werden etwas höher gesetzt und das Gebiet um das Seequartier herum hält wie ein Schwamm das Wasser zurück.
Die Baukörper auf dem Areal sollen eine hohe Gestaltungsqualität aufweisen, mit verschiedenen Materialien, Farben, Höhen; dazu kommen klimaneutrale Wärmeversorgung, attraktive Freiräume, autofreie Bereiche und genutzte Dachflächen mit Photovoltaik, Regenrückhaltung und Begrünung. Zielgruppen fürs Wohnen sind Familien, Ein- und Zweipersonenhaushalte mit jungen und Menschen mittleren Alters sowie Ältere, die vom Haus auf dem Dorf in eine zentrumsnahe Wohnung ziehen möchten.
Die entsprechende Rahmenplanung steht zum Herunterladen bereit. Wohnungsanfragen können derzeit noch nicht beantwortet werden. Allgemeine Fragen zum Projekt beantwortet Silvia Böhnke, E-Mail: [email protected].
Zwischen Drabenderhöhe und Brächen liegt die Fläche für das Baugebiet „Auf der Höhe“. Vier Workshops hat es im Vorfeld der Rahmenplanung gegeben, wo Interessierte im Stadtteilhaus Drabenderhöhe Anregungen, Bedenken, Kritik und Vorschläge beisteuern konnten. Im Mittelpunkt stand die Frage, was dieses besondere Gebiet ausmacht und wie es zukunftsorientiert gestaltet werden kann. Der Beteiligungsprozess war ergebnisoffen angelegt und ermöglichte es, vielfältige Perspektiven und Anliegen zu berücksichtigen.
Im Laufe des Prozesses kristallisierte sich eine Gliederung der Fläche in drei Bereiche heraus – mit jeweils verschiedenen Funktionen. Das Gesamtgebiet umfasst eine Fläche von 22,6 Hektar. Geplant ist die Entwicklung eines Stadtteils, in dem Wohnen, Arbeiten und Freizeitangebote räumlich miteinander verknüpft werden. Ziel der Planung ist es, ein Quartier zu schaffen, das unterschiedliche Wohn-und Lebensformen berücksichtigt und Möglichkeiten für nachbarschaftlichen Austausch bietet. Dabei werden auch Aspekte der Erholung und Freizeitgestaltung in die Planung einbezogen.
Im Konzeptgebiet befinden sich die im Rahmenplan definierten Baufelder sowie klar abgegrenzte und gestaltete Freiräume, die die zukünftige städtebauliche Struktur prägen. Detaillierte Einblicke gibt der Rahmenplan, der hier zum Download bereitsteht.
Fragen und Anmerkungen dazu nimmt Timon Schwafert entgegen, E-Mail: [email protected].
