Golf-Turnier hilft Hospiz

(26. Januar 2026) 2.000 Euro hat der Wiehler Friseurmeister René Klos an die „Johannes Hospiz Oberberg Stiftung“ übergeben – der Erlös aus dem Charity Golf Cup im Mucher Golfclub Burg Overbach.
René Klos (r.) übergab den Erlös des Golfturniers an Harald Herhaus (l.) und Michael Adomaitis von der Hospiz-Stiftung. Foto: Katja PohlRené Klos (r.) übergab den Erlös des Golfturniers an Harald Herhaus (l.) und Michael Adomaitis von der Hospiz-Stiftung. Foto: Katja Pohl Wenn der Wiehler Friseurmeister René Klos zum Charity Golf Cup in den Mucher Golfclub Burg Overbach einlädt, tut er das nicht nur, um den Teilnehmenden einen spannenden und geselligen Tag zu bieten. Er macht das auch, um die Hospizarbeit in Oberberg zu stärken. Denn die liegt ihm sehr am Herzen.

Zum dritten Mal hat René Klos nun also im vergangenen Sommer das Golfturnier organisiert. Und dabei hat er, während die Teilnehmenden, die bundesweit von München bis nach Rostock angereist waren, die 18-Loch Golfrunde spielten, und bei Frühstück, Currywurst zum Mittag sowie später einem Abendessen ins Gespräch kamen, kräftig für die Johannes Hospiz Oberberg Stiftung gesammelt. Schon vorab hatte er den Wiehler Einzelhandel mit ins Boot geholt, denn von dort kamen die Preise für die Tombola mit Losen zu je fünf Euro. „Alle haben sofort mitgeholfen und tolle Preise zur Verfügung gestellt“, freute sich der Organisator.

2000 Euro kamen so letztlich zusammen, die der Friseurmeister jetzt an Stiftungsmanager Michael Adomaitis und Harald Herhaus in den Räumen seines Wiehler Salons weitergab. „Ich mache auch bei meinen Kundinnen und Kunden regelmäßig Werbung für die Hospizarbeit der Malteser und Johanniter hier in Wiehl. Aber auch die Trauerbegleitung darf nicht vergessen werden – auch das ist ein gutes und notwendiges Angebot“, betonte René Klos und sagt, es sei ihm ein Anliegen, dass das Geld in die Stiftung fließt. „Denn dieses Kapital soll ja langfristig die wertvolle Arbeit der Hospizhelferinnen und -helfer sowie der Trauerbegleiterinnen und -begleiter sichern.“

Michael Adomaitis und Harald Herhaus als Vertreter der Stiftung nahmen den symbolischen Scheck mit Dank entgegen. „Das Geld hilft dabei, das stationäre Johannes-Hospiz zu finanzieren und auch das in den Räumen in Wiehl-Wülfringhausen beheimatete Tageshospiz.“ Beide Angebote seien gut ausgelastet, berichtete Harald Herhaus und war sich mit Michael Adomaitis einig: „Wir brauchen Multiplikatoren wie René Klos, die uns mit Spenden helfen, aber auch damit, dass sie von unseren Angeboten und unserer Arbeit erzählen.“

Dass es einen vierten Charity Golf Cup in diesem Sommer geben wird, hat René Klos gerne versprochen. Und im Gegenzug wird Michael Adomaitis den Teilnehmenden am Abend von der Wiehler Hospizarbeit berichten – auch das wurde bei der Spendenübergabe schon fest vereinbart.