Plakat: Stadtbücherei Wiehl
Migration war das große Thema des 20. Jahrhunderts und wird es wohl auch im 21. Jahrhundert sein, denn noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht wie zurzeit. Heute ist Deutschland ein Zufluchtsland, doch während der Zeit des Nationalsozialismus mussten Menschen aus Deutschland fliehen und retteten nur so ihr Leben. Viele von ihnen waren Juden, hatten jüdische Wurzeln oder einen jüdischen Partner. Andere waren politisch unerwünscht oder ihre Bücher, ihre Bilder, ihre Filme passten den neuen Machthabern nicht.
Etwa 10.000 von ihnen fanden Zuflucht in Uruguay, dem kleinsten Land Südamerikas mit damals etwa 2,2 Millionen Einwohnern. Wie sahen Vertreibung und Flucht aus Nazi-Deutschland aus? Wie gelangten die Menschen nach Uruguay? Wie erging es ihnen dort? Gibt es Parallelen zu heute? Können wir von Uruguay lernen? Diesen Fragen möchte der Vortrag nachgehen und stützt sich auf Lebensgeschichten und Dokumente aus deutschen und uruguayischen Archiven.
Die Veranstaltung des Demokratie-Cafés Oberberg beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 02262 970110.
