Oberwiehler Schulen setzen Zeichen für Zusammenhalt

(30. März 2026) Ein großes Herz auf dem Schulhof haben die Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Oberwiehl und der Förderschule für Sprache des Oberbergischen Kreises (FÖS) geformt: als Zeichen gegen Rassismus.
Die Kinder der Schulgemeinde der beiden Oberwiehler Schulen haben auf dem Schulhof ein Herz gebildet: als Zeichen für ein gutes Miteinander. Foto: OBK
Die Kinder der Schulgemeinde der beiden Oberwiehler Schulen haben auf dem Schulhof ein Herz gebildet: als Zeichen für ein gutes Miteinander. Foto: OBK Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler sowie die Kollegien zu einer gemeinsamen Aktion auf dem Schulhof. Mit bunten Halstüchern und Kappen mit dem Logo „Oberberg bewegt sich für eine vielfältige Gesellschaft“ ausgestattet und unterstützt durch das Kommunale Integrationszentrum des Oberbergischen Kreises, stellten sich die Kinder in Herzform auf. So entstand ein eindrucksvolles Symbol für Zusammenhalt, Solidarität und Mitmenschlichkeit.

Bei der Aufstellung zum „Herz“ wurde den Schülerinnen und Schülern mitgeteilt, dass sie mit ihrer Aktion auch an einer besonderen Woche teilnehmen: „... die Woche gegen Rassismus und für 100 Prozent Menschenwürde! Das heißt, dass viele Menschen gerade besonders zeigen wollen, dass wir Menschen alle gleich sind und zusammengehören! Wie fühlt ihr euch, wenn wir so zusammenstehen?“ Daraufhin hoben die Kinder den Daumen hoch. „Prima – und das macht Mut!“ Die jeweiligen Konrektorinnen beider Schulen, Angelika Schmalz und Liane Pavlidis, betonten: „Unsere Schulen sind ein Ort, an dem sich alle Kinder willkommen und angenommen fühlen sollen. Das Motto 100 % Menschenwürde ist uns besonders wichtig!“

Auch die Kinder machten deutlich, worum es ihnen geht. Aaron, Schüler der Grundschule, sagte: „Wir haben das Herz gemacht, weil wir zeigen wollen, dass alle Kinder dazugehören.“ „Alle Menschen sind gleich viel wert“, erklärte James, Schüler der FÖS. „Wenn jemand traurig ist oder ausgeschlossen wird, helfen wir zusammen“, sagte Alexis, Schülersprecher der Grundschule. „Bei uns in der Schule darf jeder mitspielen“, ergänzte Lena, Schülerin der FÖS. „Wenn wir freundlich sind, wird die Welt ein bisschen besser“, meinte Emily, Schülerin der Grundschule. So wurde die Herzformation auf dem Schulhof zu einem starken Bild für das, was die Schulgemeinde verbindet: Haltung zu zeigen und füreinander einzustehen.