Gymnasium mit höherem UNESCO-Status

(10. Juni 2026) Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium feiert einen neuen Status in seiner Entwicklung: Das DBG ist nun „mitarbeitende Schule im nationalen Netzwerk der UNESCO-Projektschulen“.
Mit einer Feierstunde würdigte das Gymnasium die Anerkennung seiner Arbeit im Sinne der UNESCO (v. l.): Karl Hußmann, Landeskoordinator der UNESCO-Projektschulen in NRW, Erster Beigeordneter Peter Madel, Bürgermeister Ulrich Stücker, kommissarische Schulleiterin Britta Stephan, die Lehrer Michael Merz (UNESCO-Schulkoordination) und Sandro Strebe (Schulpartnerschaft Uganda). Foto: DBGMit einer Feierstunde würdigte das Gymnasium die Anerkennung seiner Arbeit im Sinne der UNESCO (v. l.): Karl Hußmann, Landeskoordinator der UNESCO-Projektschulen in NRW, Erster Beigeordneter Peter Madel, Bürgermeister Ulrich Stücker, kommissarische Schulleiterin Britta Stephan, die Lehrer Michael Merz (UNESCO-Schulkoordination) und Sandro Strebe (Schulpartnerschaft Uganda). Foto: DBG Diesen besonderen Meilenstein hat die Schule am 29. Mai 2026 gewürdigt – im Rahmen einer Feierstunde in der Wiehltalhalle. Die Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und städtischen Vertretern – allen voran Bürgermeister Ulrich Stücker und der Erste Beigeordnete Peter Madel – die Gelegenheit, nicht nur die Auszeichnung zu schätzen, sondern auch zu erfahren und zu erleben, wie vielfältig und engagiert das Gymnasium die Grundsätze der UNESCO bereits ins Schulleben integriert.

Die Feier wurde von musikalischen Beiträgen, Präsentationen von Schülerprojekten und Grußworten begleitet. Schülerinnen und Schüler präsentierten Projekte zur nachhaltigen Entwicklung, interkulturellem Lernen und gesellschaftlichem Engagement und zeigten eindrucksvoll, wie sie Verantwortung für ihre Zukunft übernehmen. Als UNESCO-Projektschule setzt sich das DBG für Themen wie Frieden, Demokratie, Nachhaltigkeit und Vielfalt ein.

Karl Hußmann, Landeskoordinator der UNESCO-Projektschulen in NRW, sprach in seiner Rede von der Wichtigkeit der UNESCO-Arbeit im System Schule und betonte die Aktualität des Grundgedankens der UNESCO: gemeinsam für eine Kultur des Friedens und der nachhaltigen Entwicklung stehen. Er ermutigte darüber hinaus die Schülerinnen und Schüler, sich aktiv für Demokratie und kulturelle Vielfalt einzusetzen. Bürgermeister Ulrich Stücker lobte den eingeschlagenen Weg und signalisierte, dass das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium weiterhin auf die Unterstützung des Rathauses zählen kann.

Die kommissarische Schulleiterin Britta Stephan unterstrich den Einsatz der gesamten Schulgemeinschaft und betonte, dass die Auszeichnung nur durch das Mitwirken aller Beteiligten möglich gewesen sei. Der neue Status als mitarbeitende UNESCO-Projektschule sei nicht nur Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit, sondern zugleich Ansporn, die UNESCO-Ideen weiterhin aktiv umzusetzen und weiterzuentwickeln. Hierbei hob sie im Besonderen die beiden Projektleiter, Michael Merz und Sandro Strebe, hervor, die das Vorhaben in den vergangenen Jahren vorangetrieben haben.

Das DBG visiert nun das nächste Ziel an: den Statuswechsel hin zur anerkannten UNESCO-Schule.