Im Stadtteilhaus Drabenderhöhe findet erstmals der „Marktplatz für gute Geschäfte“ statt. Foto: Günther Melzer
Der Marktplatz richtet sich an engagierte Unternehmen und gemeinnützige Organisationen und dient der Vernetzung mit anderen Aktiven. Gefragt sind Interessierte, die ihr Netzwerk vergrößern möchten und bereit sind, beispielsweise ihr Know-how, ihre Arbeitszeit oder Sachmittel einzusetzen. Was sie im Gegenzug dazu erhalten, gilt es am Veranstaltungstag auszuhandeln. Dieses für den Oberbergischen Kreis neue Konzept will Kooperationen schaffen, um unbürokratisch Aufgaben zu erledigen und neue Netzwerke schaffen.
Geld ist tabu auf dem „Marktplatz für gute Geschäfte“, es wird ausschließlich getauscht. Beispiele für erfolgreiche Kooperationen: Ein Unternehmen hat Büromöbel ausrangiert, ein Verein suchte dringend Möbelspenden. Ein IT-Unternehmen hilft einer Bürgerinitiative bei der Gestaltung der Website – im Gegenzug backen Ehrenamtliche Waffeln auf deren Sommerfest.
Auf dem „Marktplatz für gute Geschäfte“ kommen Vereine, Non-Profit-Institutionen und Unternehmen zusammen. Nach Anmeldung und Vorbereitung haben die Teilnehmenden am Veranstaltungstag eine Stunde Zeit, um Kooperationen aufzubauen und Vereinbarungen zu schließen. Um gut vorbereitet zu sein, nehmen die Akteure einige Tage vor der Veranstaltung an einem kostenlosen Workshop teil. Bei Erfolg sollen weitere Marktplätze kreisweit folgen, um weitere Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und öffentliche Akteure in den direkten Austausch zu bringen und um konkrete Kooperationen zu vereinbaren – unbürokratisch, lokal und wirkungsvoll.
Der „Marktplatz für gute Geschäfte“ wird mit Unterstützung der weltweit tätigen Organisation amaidi gGmbH mit Sitz in Overath organisiert und durchgeführt, die bereits Erfahrungen aus mehreren durchgeführten Märkten im Rheinisch-Bergischen Kreis mitbringt. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf obk.de/ehrenamt und auf gute-geschaefte-obk.de.
