Symbolfoto: Klima-Bündnis-Services/Felix Krammer
Die Aktion des Klima-Bündnis-Services dauerte vom 25. Mai bis zum 14. Juni. Teilgenommen haben der Oberbergische Kreis sowie die Städte und Gemeinden Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Hückeswagen, Lindlar, Nümbrecht, Marienheide, Morsbach, Radevormwald, Reichshof, Waldbröl, Wiehl und Wipperfürth.
Insgesamt legten 3.607 Radelnde in 261 Teams 802.659 Kilometer zurück. Das entspricht einer CO2-Vermeidung von 132 Tonnen – wenn die gleiche Distanz mit dem Pkw gefahren würde. 132 Tonnen ist in etwa die CO2-Menge, die 80 Pendlerinnen und Pendler in einem Jahr für Arbeitswege (durchschnittlich 40 km pro Tag) mit dem Pkw verbrauchen. Die geradelten Kilometer entsprechen einer Strecke von rund 20-mal um den Äquator oder 1.311-mal Luftlinie von Hamburg nach München.
Die Grafik zeigt die positive Entwicklung der Aktion Stadtradeln im Oberbergischen Kreis. Foto/Grafik: OBK
Teams mit bis zu 160 Personen aus Firmen, Hilfsorganisationen, Vereinen, Dörfern, Schulen, Kindertagesstätten, Bürgerengagement, Religionsgemeinschaften, Verwaltungen, Parteien, Freunden und Freundinnen sowie Familien haben teilgenommen. Der Wettbewerb nimmt immer mehr Fahrt auf – die Zahl der Radelnden ist seit der ersten Teilnahme 2018 stetig gestiegen, auch weil inzwischen alle Städte und Gemeinden im Oberbergischen Kreis mitmachen.
„Die Bilanz des diesjährigen Stadtradelns in Wiehl kann sich sehen lassen“, sagte Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker, „so viele Teams wie noch nie – 50 Prozent mehr als 2025 – und ein Zuwachs von 13 % bei den teilnehmenden Wiehlerinnen und Wiehlern zeigen eine beeindruckende Entwicklung.“ Auch die weiteren Zahlen freuen den Bürgermeister: „Gemeinsam wurden mehr als 51.000 Kilometer geradelt und rund 8 Tonnen CO2 eingespart. Mein herzlicher Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben.“
Landrat Klaus Grootens zog ebenfalls ein positives Fazit: „Mit der Stadtradeln-Aktion 2026 haben wir eine erneute Rekordbeteiligung im Oberbergischen Kreis geschafft. Wir haben noch mehr Menschen im Oberbergischen Kreis dafür gewonnen, im Alltag öfter auf das Fahrrad umzusteigen und damit CO2 einzusparen.“
