Die Veranstaltung, bei der ein Zeichen für den Frieden gesetzt werden soll, findet am Gedenkstein mit der Aufschrift „Nie wieder Krieg“ statt. Wie in jedem Jahr, kommen an dem oberbergischen Grauwackestein verschiedene Rednerinnen und Redner zusammen – darunter Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker sowie der stellvertretende Waldbröler Bürgermeister Ingo Solbach. Mit Waldbröl verbindet die Veranstalter das gemeinsame Anliegen „Nie wieder Krieg“, das als Aufschrift auch an der dortigen Gedenkmauer zu lesen ist.
Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung ist die Pflanzung eines Ginkgobaums als zweiter oberbergischer Friedensbaum. Der Ginkgo gilt als Symbol des Überlebens, da Bäume dieser Art den Atomwaffenabwurf in Japan überstanden. Der Baum wird von der Stadt Wiehl und dem Gartencenter Bergerhoff gespendet und soll als Mahnmal an die Ereignisse von 1945 und den Appell „Nie wieder!“ erinnern. Für den musikalischen Rahmen der Gedenkveranstaltung sorgen Victor Repp und die Gruppe Kurtzweyl.
