Die Jugendlichen in Marienhagen konnten ihren Jugendtreff nach eigenen Vorstellungen gestalten. Fotos: Stadt Wiehl
Hinter dem Namen steckt Daniel Parlow, der zunächst eine Einführung in die Grundlagen der Graffiti-Kunst und verschiedene Sprühtechniken gab. Auf dieser Basis entwickelten die Jugendlichen eigene Ideen und Motive. Unter Hanus fachkundiger Anleitung wurden diese anschließend mit viel Kreativität und Engagement auf den Bauwagen übertragen.
Entstanden ist ein individuelles Kunstwerk, das die Persönlichkeit, Interessen und Kreativität der jungen Menschen widerspiegelt. Daniel Parlow engagiert sich als Street Artist und Workshopleiter seit vielen Jahren in der kreativen Arbeit mit Jugendlichen und bringt dabei vielfältige Erfahrungen aus Kunst-, Kultur- und Beteiligungsprojekten mit.
Carsten Platz, Vorsitzender des Heimatvereins Marienhagen-Pergenroth, begrüßte die Aktion und freute sich über das große Engagement der Jugendlichen. Unterstützt wurde das Projekt durch das Jugendamt der Stadt Wiehl. Jugendpflegerin Tina Nebel betonte die Bedeutung solcher Angebote: „Kreative Projekte fördern nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten der Jugendlichen, sondern stärken auch das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation mit dem eigenen Treffpunkt.“
Das Ergebnis des Graffiti-Workshops kann sich sehen lassen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der neu gestaltete Bauwagen ist ein echter Blickfang und ein sichtbares Zeichen für Kreativität, Zusammenhalt und gelebte Jugendbeteiligung in Marienhagen. Der dortige Jugendtreff wird im 14-tägigen Rhythmus vom Heimat und Verschönerungsverein Marienhagen-Pergenroth angeboten. Außerhalb dieser Zeiten können die Jugendlichen den Treffpunkt auch eigenverantwortlich nutzen und aktiv mitgestalten. Das Graffiti-Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Ideen in die Gemeinschaft einbringen.
