50 Jahre Sport und Spaß auf dem Eis

(30. September 2026) Seit nunmehr 50 Jahren besteht die Wiehler Eissporthalle. Am vorigen Wochenende wurde das Jubiläum gefeiert – mit Eisdisco, Eiskunstlauf-Vorführungen, Eishockey und vielen Aktionen.
Bürgermeister Ulrich Stücker übernahm gemeinsam mit ESC-Geschäftsführer Alexander Kriebel den Bully beim Eröffnungsspiel zu 50 Jahren Eissporthalle zwischen den Wiehl Grizzlies und den Cologne Caribus. Foto: Michael Kleinjung Bürgermeister Ulrich Stücker übernahm gemeinsam mit ESC-Geschäftsführer Alexander Kriebel den Bully beim Eröffnungsspiel zu 50 Jahren Eissporthalle zwischen den Wiehl Grizzlies und den Cologne Caribus. Foto: Michael Kleinjung Mehr als 500 Gäste kamen bereits am Freitag, um bei der Kinder-Disco und der Party am Abend dabeizusein. Am Samstag stand die offizielle Jubiläumsfeier an. Von 14:00 bis 19:30 Uhr gab es spannende Eishockeyspiele, Eiskunstlaufdarbietungen und viele Informationen rund um die 50-jährige Geschichte der Eishalle und des TuS-Wiehl-Eissportclubs mit seinen Abteilungen. Große Resonanz verzeichneten Aktionen wie die Führungen hinter die Kulissen der Eishalle sowie das Eishallenquiz und das Glücksrad mit tollen Preisen.

In seiner Eröffnungsrede würdigte Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker nicht nur die Halle selbst, sondern vor allem diejenigen, die sie über Jahrzehnte mit Leben gefüllt haben. Der ESC mit seinen Sparten Eishockey, Eiskunstlauf und Para-Eishockey sei ein wichtiger Bestandteil der sportlichen Landschaft. Und Nachwuchsprobleme scheint es keine zu geben: ESC-Geschäftsführer Alexander Kriebel berichtete von großem Zulauf von Kindern und Jugendlichen. Das Publikum der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Eissporthalle bekam allerhand geboten, darunter rasante Eiskunstlauf-Shows. Foto: Hendrick BoosDas Publikum der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Eissporthalle bekam allerhand geboten, darunter rasante Eiskunstlauf-Shows. Foto: Hendrick Boos Der Bürgermeister lenkte zudem den Blick zurück in die Geschichte des Baus. Als die Halle 1976 eröffnet wurde, war sie Bestandteil einer Großversuchsanlage zur Nutzung von Sonnenenergie, samt benachbartem neuen Freibad finanziert durch den Bund. Nach den Worten des Bürgermeisters war die Stadt damals durch Verhandlungen des damaligen Stadtdirektors Dr. Dieter Fuchs mit dem Bundesforschungsministerium zu der ungewöhnlichen Lösung gekommen – die Halle habe Wiehl dabei „mehr oder minder geschenkt“ bekommen.

Der Sonntagnachmittag hatte dann vor allem die Familien im Fokus, die sich bei freiem Eintritt auf dem Eis tummeln und weitere Programm-Highlights genießen konnten. Insgesamt zeigte sich bei den Feierlichkeiten, dass die Eissporthalle weit mehr ist als eine Sportstätte: Sie ist ein Stück Wiehler Stadtgeschichte – und für viele Generationen in der gesamten Region mit persönlichen Erinnerungen verbunden.