Nicht nur Swing mit „The Busquitos“

(10. Oktober 2021) „The Busquitos“ spielten im Burghaus eine sehr eingängige Mischung aus brillant gespielter Musik und schillernder, lustiger Unterhaltung, die jedem ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
Nicht nur Swing mit The Busquitos - Foto: Vera MarzinskiNicht nur Swing mit The Busquitos - Foto: Vera Marzinski Dabei wechselte der Stil während der Songs von Klassik über Latin zum Swing, in anderen Liedern auch über Folk zu Boogie zum Bop, keine Spielweise wurde ausgelassen. Die rhythmische Grundlage erfolgte durch Matthieu Cleijne am Bass und Gesang und Michael Seraus mit der Gitarre. Für die Melodieführung und muntere Improvisationen und Einwürfe sorgten Thomas Streutgers am Tenorsaxophon und Jelle van Tongeren mit seiner Violine. Die beiden konzertierten zudem plötzlich vierhändig am Flügel bei „I found a new baby“ - da staunte das Publikum noch mehr. Aber sie haben auch eigene Stücke im Repertoire, wie das „Nuts“, das auch der Titel ihrer jüngsten CD-Veröffentlichung ist. Sie spulten kein Programm runter – das merkte man an der Spielfreude und den immer neuen Einfällen zu den einzelnen Liedern und dem Agieren mit dem Publikum. So war das Programm an diesem Donnerstagabend im Burghaus randvoll mit Musik und Witz gefüllt.

The Busquitos gewannen den „Silver Cap“ auf einem Buskers-Festival in Leiden - NL und den dritten Preis beim „Musikfestival“ in Ludwigsburg - Deutschland. Im Jahr 2013 wurden sie vom National Rundfunk in Holland sowohl von der Jury, als auch vom Publikum zu den „Besten Holländischen Straßenmusikern“ gewählt. Ihr Bandname ist eine Mischung aus dem englischen Wort „busker“ für Straßenmusikant und „mosquito“ – der internationalen Bezeichnung für Stechmücke. Sie spielten sogar in Süd-Korea und Russland. Immer in ihren bunten Anzügen. So waren sie auch in Bielstein optisch bunt. Geigenspieler Jelle van Tongeren und Bassist und Sänger Matthieu Cleijne im Original Busquitos-Anzug, Saxophonist Thomas Streutgers und Gitarrist Michael Seraus im roten Anzug. Dazu gab es auf die Ohren auch viel Buntes von den vier Musikern, die allesamt richtig, richtig gut sind, wie sie immer wieder auch in kleinen Soloparts zeigten. Aber die kamen so schnell wie der Wechsel der Liedfragmente in den Stücken. Diese konnten das „Girl aus Ipanema“ genauso beinhalten wie „Hit the road jack“, „Summertime“ von Gershwin oder ein „What shall we do with the drunken sailor. Irgendwie passte es immer zusammen.

Und ganz am Schluss als Zugabe gabs die „The Nanny Named Fran“ – da kam dann musikalisch die Babysitterin. Wieder mit einem Augenzwinkern der niederländischen Partyband. Die nächste Veranstaltung des Kulturkreises Wiehl im Burghaus Bielstein findet am 29. Oktober 2021 statt mit „Gretchens Antwort“. Bei Retro A-Capella heißt es „Dreh den Swing auf“.

Vera Marzinski

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