Corona: Testpflicht auch in Gastronomie

(12. Januar 2022) Die derzeit gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW sieht weitere zielgerichtete Maßnahmen vor, die das Infektionsgeschehen bremsen und die Ausbreitung der Omikron-Variante eindämmen sollen.
Mit der Änderung der Verordnung gilt auch in der Gastronomie die sogenannte 2Gplus-Regel. Geboosterte Personen werden von der Testpflicht ausgenommen, sie brauchen in Bereichen, in denen 2Gplus gilt, keinen tagesaktuellen Test. Dasselbe gilt für Personen, die nach vollständiger Immunisierung von einer Infektion genesen sind. Weitere Ausnahmen nennt die aktuelle Coronaschutzverordnung. Darüber hinaus können Testungen nunmehr auch „vor Ort“ unter Aufsicht vorgenommen werden. Solche beaufsichtigten Selbsttests gelten dann beispielsweise für den Zutritt zu Fitness-Studios oder Restaurants.

Private Zusammenkünfte im Innen- wie Außenbereich sind weiterhin nur noch mit maximal zehn Personen zulässig, sofern alle Personen geimpft oder genesen sind. Entsprechend der Regelungen dürfen sich Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, bei privaten Zusammenkünften im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen.

Im Bereich von freizeitbezogenen Einrichtungen und Veranstaltungen bleiben die bestehenden 2G-Regelungen erhalten und gelten auch für den Einzelhandel. Zugang zu Geschäften haben demnach nur noch vollständig Geimpfte und Genesene. Davon ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Der Zugang wird von den Geschäften kontrolliert.

Das Beibehalten wichtiger AHA+L-Standards im Alltag bleibt von Bedeutung. Daher gilt in Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs, in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung. Wieder eingeführt wird die Maskenpflicht in Warteschlangen im Freien und bei Veranstaltungen und Versammlungen, sofern für sie keine 3G- oder 2G-Zugangsregelung gilt.

Über die geltenden Regelungen informiert das Land Nordrhein-Westfalen mit dieser Übersicht. Die Coronaschutzverordnung gilt bis einschließlich 9. Februar 2022. Häufig gestellte Fragen beantwortet der Kreis auf einer eigenen Seite. Die jeweils aktuelle Coronaschutz-Verordnung mit allen Vorschriften im Detail kann im Wortlaut hier heruntergeladen werden: https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie#verordnungen Aktuelle Allgemeinverfügungen des Oberbergischen Kreises sind im Wortlaut hier nachzulesen.

Eine Übersicht zu den autorisierten Corona-Teststellen im Oberbergischen zeigt diese Liste. Darauf sind auch die Teststellen in Wiehl verzeichnet.

Für den Zutritt ins Wiehler Rathaus gilt die 3G-Regel. Besuche sollten nur erfolgen, wenn es um dringende Angelegenheiten geht, die nicht per Telefon oder E-Mail erledigt werden können. Vor Besuchen muss ein Termin vereinbart werden. Im Rathaus ist eine OP-, FFP2- oder vergleichbare Maske zu tragen. Die Entsorgung von speziellen Abfällen wie Batterien und CDs sollte derzeit nicht im Rathaus erfolgen. Bitte nutzen Sie andere dafür vorgesehene Abgabestellen.

Fragen zu der Verordnung beantwortet das Ordnungsamt der Stadt Wiehl. Dort können auch Hinweise auf Verstöße gemeldet werden. Die Kontaktdaten:

Telefon-Nummern: 02262 99-214, -216 und -192
E-Mail: [email protected]

Wie verhalte ich mich richtig in Zeiten der Pandemie? Der hier herunterladbare Corona-Knigge gibt Antwort.