Klima & Energie

Klimaschutzteilkonzept für ausgewählte Liegenschaften

Im Bau- und Verkehrsausschuss vom 6. März 2014 konnte die Verwaltung die Ergebnisse des sogenannten „Klimaschutzteilkonzeptes für ausgewählte Liegenschaften“ präsentieren.

Mit Fördermitteln des Bundesumweltministeriums wurden das Schulzentrum Bielstein, das Gymnasium Wiehl und die Grundschule Drabenderhöhe einer detaillierten Untersuchung zur energetischen Sanierung unterzogen und umfangreiche Wirtschaftlichkeitsberechnungen angestellt. Das Ing.-Büro ages GmbH aus Münster, mit dem die Stadt schon seit vielen Jahren zusammenarbeitet, wurde mit den Arbeiten beauftragt. Vom Standard der aktuellen Energieeinsparverordnung über höhere Anforderungen der KfW-Bank bis hin zur Sanierung in Passivhausstandard wurden zahlreiche Varianten berechnet und die möglichen CO2-Minderungspotenziale dargestellt.

Der Bauausschuss hat die Verwaltung beauftragt, die Ergebnisse nun in ein Gesamtsanierungskonzept einfließen zu lassen.

Ergebnispräsentation Klimaschutzteilkonzept für ausgewählte Liegenschaften (PDF; 0,23 MB)

Gemeinsam die Möglichkeiten der Erneuerbaren Energien ergründet: Prof. Dr. Peter Heck stellte Potenziale vor

Auf reges Interesse in Bürgerschaft, Unternehmen und Verbänden stieß die Einladung zur Abschlussveranstaltung des Projektes "Interkommunales Klimaschutzteilkonzept-Potenziale Erneuerbarer Energien" in der Kulturstätte der Gemeinde Morsbach. Die Kommunen Bergneustadt, Wiehl, Reichshof und Morsbach hatten sich bereits Ende 2011 auf das gemeinsame Projekt verständigt und das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS), vom Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier, beauftragt, konkret durchführbare Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Von links: Energiebeauftragter Torsten Richling (Wiehl), Bürgermeister Gerhard Halbe (Bergneustadt), Prof. Dr. Peter Heck (IfaS), Bürgermeister Rüdiger Gennies (Reichshof), Bürgermeister Jörg Bukowski (Morsbach)Von links: Energiebeauftragter Torsten Richling (Wiehl), Bürgermeister Gerhard Halbe (Bergneustadt), Prof. Dr. Peter Heck (IfaS), Bürgermeister Rüdiger Gennies (Reichshof), Bürgermeister Jörg Bukowski (Morsbach) Für die kooperierenden Städte und Gemeinden nahmen der Bergneustädter Bürgermeister Gerhard Halbe, Wiehls Kämmerer Axel Brauer, der Wiehler Energiebeauftragte und Projektkoordinator Torsten Richling, Reichshofs Bürgermeister Rüdiger Gennies und sein Morsbacher Kollege Jörg Bukowski an der Präsentation der Untersuchungsergebnisse teil.

Gastgeber Jörg Bukowski unterstrich die Relevanz des Klimawandels, der nicht an Kommunal-, Landes- oder Staatsgrenzen halt mache, sondern globale Auswirkungen zeige und deshalb alle Menschen gleichermaßen betreffe. So sei es erklärtes, gemeinsames Ziel des interkommunalen Projektes, die natürlichen Potenziale erneuerbarer Energieressourcen zu ermitteln, nutzbar zu machen und gleichzeitig deren Akzeptanz in der Bevölkerung zu steigern.

Im Hinblick auf die kontinuierlich ansteigenden Kosten für fossile Energieträger während der letzten Dekade und der sich zunehmend verschlechternden Versorgungssicherheit, unterstrich Prof. Dr. Peter Heck, geschäftsführender Direktor des IfaS, die Herausforderung regionaler Wertschöpfung. Im Betrachtungsgebiet der vier Kommunen ergebe sich ein momentaner Geldmittelabfluss für fossile Energieträger von ca. 144 Millionen Euro pro Jahr, der sich bis 2030 auf 280 Millionen Euro pro Jahr steigern wird. Dabei entfallen rund drei Viertel der Energiekosten eines Drei-Personen-Musterhaushaltes auf Heizung und Auto, lediglich ein Viertel auf Strom. "Wir sehen in Deutschland keinem Stromproblem entgegen, sondern einem Wärmeproblem", verwies er auf den Endenergieverbrauch in privaten Haushalten. Um zukünftig von teuren, fossilen Energieimporten unabhängiger zu sein, plädierte Heck dafür, in Zusammenarbeit mit den Bürgern Möglichkeiten vor Ort zu sichten und nutzbar zu machen. Beim regionalen Ausbau regenerativer Energien seien neben den zu erwartenden privaten Pacht- und öffentlichen Steuereinnahmen, der Einsparung von Importkosten und der Schaffung von Arbeitsplätzen, auch positiver, nicht monetärer Zugewinn bezüglich der Bürgerbeteiligung, der Nachhaltigkeit, der Energieautonomie und des Umweltschutzes, zu erwarten.

Durch entsprechende Investitionen zum Aufbau klimaneutraler Energieanlagen rechne sich die Energiewende nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich. Zentraler Faktor aller Planungen zur Energieerzeugung und der signifikanten Reduzierung des Treibhausgases CO2 sei die Zusammenarbeit von Bürgern, Kommunen und der regionalen Wirtschaft, der Umbau der Energieversorgung, Steigerung der Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien, wie Biomasse, Photovoltaik/Solarthermie, Windkraft, Wasserkraft und Geothermie.

Mit insgesamt 68 Prozent an Wald-, Acker- und Grünflächen, sowie landwirtschaftlichen und biogenen Reststoffen aus Landschafts- und Gartenpflege, sind die Biomassepotenziale in der Region vielversprechend und könnten, in Verknüpfung mit weiteren erneuerbaren Energieformen, als Versorger überschaubarer Nahwärmenetze im ländlichen Raum fungieren.

Auf Grundlage der Auswertung des oberbergischen Solarkatasters ermittelten die Wissenschaftler in allen Kommunen hohe Ausbaupotenziale im Bereich des Solarstroms. Hierüber könnten bis zu 30 Prozent des derzeitigen Stromverbrauchs gedeckt werden. In Kombination mit intelligenter Steuerungs- und Speichertechnik seien die zu erwartenden Werte nochmals zu optimieren. Aber auch die Solarthermie sei in ihren Möglichkeiten nicht zu unterschätzen.

Nach Flächenanalysen in allen beteiligten Kommunen prognostizierte das Umweltinstitut für Morsbach, Reichshof und Bergneustadt beträchtliche Windenergiepotenziale, die etwa 55 Prozent des regionalen Stromverbauchs decken könnten, denn "ohne On-Shore-Wind ist die Energiewende nicht möglich", so Prof. Heck. In der Gestaltung der Betreibermodelle, in Kombination von kommunalen, privaten und externen Projektpartnern, sei der Verhandlungsspielraum denkbar groß. Flankierend zu allen gebotenen Maßnahmen komme der unmittelbaren Kommunikation zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung wesentliche Bedeutung zu. Öffentlichkeitsarbeit sei unerlässlich. Prof. Dr. Heck befürwortete daher die Einstellung eines professionellen Klimaschutz-Managers. Dieser könne Projekte gezielt vorantreiben und die Bevölkerung mit individueller Beratung für das Themenfeld Klimaschutz und Energieeffizienz sensibilisieren.

Bei schrittweisem Ausbau aller Potenziale der Erneuerbaren Energien im Bereich Strom und Wärme stellte er für die vier Kommunen bis zum Jahr 2050 eine regionale Wertschöpfung von 1,2 Milliarden Euro in Aussicht. Dabei könnten bis zu 89 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden. (us)

Abschlussbericht - Interkommunales Klimaschutzteilkonzept: Erschließung der verfügbaren Erneuerbare-Energien-Potenziale (PDF; 4,99 MB)


Eissporthalle Wiehl: Hervorragende Lichtqualität und enorme Stromeinsparung

Seit dem 21. September ist die Wiehler Eissporthalle wieder für die Wintersaison 2013/2014 geöffnet und die Hallenbeleuchtung strahlt heller denn je. Die eisfreie Zeit während der Sommerpause nutzte die Stadt Wiehl für die umfassende Sanierung der Eishallen-Beleuchtung, wobei das Hauptaugenmerk auf hervorragender Lichtqualität, bei möglichst geringem Energieverbrauch lag. Nach Lichtplanung durch die Gummersbacher Firma "Wir sind heller (WSH)" wurden 204 neue Leuchten, die Hälfte davon in moderner LED-Technik sowohl in der Halle, als auch in Fluren und Umkleidekabinen installiert. Für das Verlegen von fast 2.000 Metern neuer Kabel und die Installation der elektrischen Anlagen zeichnet die Tuschy Elektrotechnik GbR aus Dieringhausen verantwortlich, womit in Planung und Ausführung der Sanierung ausschließlich regionale Firmen beteiligt waren.

Bedingt durch ihre besondere Eignung für Kaltbereiche werden die Eisfläche und die Tribünenbereiche nun von 104 langlebigen LED-Hallenstrahlern erhellt, deren dimmbare Leuchten in Modulbauweise konstruiert sind und bei eventuellen Beschädigungen unkompliziert ersetzt werden können. In der Summe liefert die neue Beleuchtung ein dreimal besseres Licht als vorher und sorgt für Stromeinsparungen von bis zu 70 Prozent. Die Gesamtinvestition belief sich auf ca. 80.000 Euro, von denen 25 Prozent im Rahmen der "Nationalen Klimaschutzinitiative" vom Bundesumweltministerium (BMU) bezuschusst wurden. Die neue Technik wurde deutschlandweit erstmalig in einer Eishalle eingesetzt und es musste im BMU Überzeugungsarbeit geleistet werden, um Fördermittel zu bekommen, erläuterte Torsten Richling, der Energiebeauftragte der Stadt Wiehl, bei der Vorstellung der "neuen" Eishalle. Von der umfangreichen Beleuchtungssanierung profitieren die Wiehler Eishockeymannschaften, die Eiskunstläufer und natürlich auch die Besucher der offenen Laufzeiten. "Erstmals ist es für die Zuschauer möglich, den Puck während des Spiels problemlos im Auge zu behalten und die Einzelpräsentation unserer Spieler vor Spielbeginn wird effektvoller", freute sich Stefan Berz, Vorsitzender des TuS Wiehl Eissportclubs. Von der erkennbar optimierten Lichteffizienz, deren ausgefeilten Steuerungstechnik und der neuen Beschallungs- und Tonanlage verspricht sich auch Gabriele Krakau, Cheftrainerin der Eiskunstlauf-Abteilung, einen Zugewinn für die Weihnachtsshow "Ein zauberhaftes Jahr mit Mary", die am Sonntag, 15. Dezember und Montag, 16. Dezember 2013 in der Halle inszeniert wird.

Peter Madel, Betriebsleiter der Freizeit & Sportstätten Wiehl (FSW), unterstrich das regionale Alleinstellungsmerkmal, das die Eishalle für die Stadt Wiehl darstelle. Neben den sehr gut besuchten samstäglichen Eis-Disco-Events von 20 bis 23 Uhr, ist man bestrebt, die Attraktivität des Eishallenprogramms für jugendliche Besucher mit speziellen Motto-Aktionen, wie beispielsweise Schaumpartys, zu steigern. Ein absolutes Highlight wartet mit der Live-Performance "Schools out", der Pop-Band "Banaroo", die am Donnerstag, 17. Oktober, von 16 bis 18 Uhr in der Eishalle gastieren und im Anschluss an das Konzert noch für eine Autogrammstunde bereit stehen. Tickets gibt es im Vorverkauf bei Wiehl Ticket, in der Eishalle und der Tanzschule Kasel in Wiehl. Schaurig schön wird es am Samstag, 26. Oktober, wenn von 20 bis 23 Uhr das ultimative Halloween-Verkleidungs-Spektakel, samt Verlosung, stattfindet. Zum hämischen Grinsen der Kürbisgesichter wird eine Nebelmaschine fahle Schleier durch die Eishalle wehen und die Besucher, hoffentlich nur innerlich, zum Frösteln bringen. (us)


Interkommunales Klimaschutz-Teilkonzept Erneuerbare Energien

Die Städte Wiehl und Bergneustadt sowie die Gemeinden Reichshof und Morsbach haben sich das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bis 2020 signifikant zu reduzieren, welches nur mit einem forcierten Ausbau Erneuerbarer Energien zu erreichen ist.

Zur Vorstellung der Zwischenergebnisse des zu Beginn des Jahres beauftragten Klimaschutz-Teilkonzeptes hatten die Kommunen in den Krawinkelsaal nach Bergneustadt eingeladen. Prof. Dr. Peter Heck vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier zeigte, dass in der Region ausreichend Potenziale Erneuerbarer Energien aus Wind, Sonne und Biomasse zur Verfügung stehen um den Strombedarf der vier Kommunen zu decken. Er wies darauf hin, dass insbesondere der Wärmebereich die Herausforderung bei der Energiewende darstellt. Glücklicherweise ist das Bergische Land eine sehr waldreiche Region, sodass auch der Wärmebedarf zu einem Großteil klimafreundlich aus regionalen Potenzialen gedeckt werden kann. Wie Holzbrennstoffe effizient und wirtschaftlich für die Beheizung des Eigenheims zu nutzen sind, können Sie bei der Informationsveranstaltung „Heizen mit Holz“ am 5. Nov. im Ratssaal in Morsbach erfahren. Die Arbeit am Klimaschutzkonzept geht derweil weiter: es folgt ein Fahrplan für die Umsetzung der vorhandenen Energiepotenziale und eine Berechnung der damit einhergehenden Wertschöpfungseffekte für die Region.

Präsentation Zwischenbericht Interkommunales Klimaschutz-Teilkonzept (PDF; 8,55 MB)

Solarkataster Oberberg

Die Versorgung mit Energie ist eine zentrale Aufgabe der Daseinsvorsorge sowie des Wirtschaftskreislaufes. Der Oberbergische Kreis hängt - wie alle Regionen Mitteleuropas - von Energieimporten aus dem Ausland ab. Überwiegend handelt es sich hierbei um endliche fossile Energieformen. Während die Energiewirtschaft global betrachtet werden muss, stellt sich dennoch auch für wirtschaftlich aktive Regionen die Frage der Mobilisierung vor Ort vorhandener, regenerativer Energieformen. So wurde das Solarkataster Oberberg in einem gemeinsamen Projekt mit dem Oberbergischen Kreises und der Volksbank Oberberg eG entwickelt.

Das Projekt informiert über das Solarpotenzial im Oberbergischen Kreis und gibt jedem Hauseigentümer somit Gelegenheit, gebäudescharfe Informationen abzurufen. Mit dem Solarkataster erhalten die interessierten Hausbesitzer und Bauherren Informationen zur Wirtschaftlichkeit und können dann auf verlässli-cher Basis ihren eigenen Beitrag zur Energiewende und damit auch zum Klimaschutz leisten, der aus folgenden Vorteilen besteht: Solarenergie ist erneuerbar, krisensicher, zuverlässig, klimafreundlich, wartungsarm, und unabhängig.

Auf www.obk.de kann jeder schnell herausfinden, ob die Dachfläche seines Hauses für eine Solaranlage geeignet ist. Für die Berechnung ist nur die postalische Adresse einzugeben. Farbliche Markierungen und Prognosewerte, beispielsweise zu Stromertrag, Geldertrag oder CO2-Einsparung lassen sich somit für jedes Gebäude kostenlos abrufen. Darüber hinaus hält die Volksbank Oberberg einen Online-Wirtschaftlichkeitsrechner bereit, der auf Basis der spezifischen Werte eine mögliche Finanzierung einer entsprechenden Solaranlage vorstellt. Zusätzlich erhalten die Hauseigentümer Informationen zu Planung und Bau einer eigenen Solaranlage und wertvolle Links auf weiterführenden Seiten.

Die Analyseergebnisse des Solarpotenzialkatasters basieren auf einem automatisierten Verfahren. Die Ergebnisse dienen einer ersten Information, sollen aber nicht die Fachberatung durch einen qualifizierten Installateur ersetzen.

Projektbericht: Beleuchtungssanierung in der Wiehltalhalle

Moderne, hocheffiziente Beleuchtungstechnik macht es möglich: 63 % Stromeinsparung bei gleichzeitig deutlich verbessertem Lichtkomfort sind beachtliche Ergebnisse eines Sanierungsprojektes der Stadt Wiehl.

Die Innenbeleuchtung der Wiehltalhalle, in der neben Schulveranstaltungen des Gymnasiums auch Kulturevents von überregionaler Bedeutung stattfinden (wie z. B. die Internationalen Wiehler Jazztage) wurde einer umfassenden Erneuerung unterzogen.

Die installierte Technik hatte nach fast 40 Jahren ausgedient. Bisher mussten die Downlights der Saalbeleuchtung mit Glühlampen mit einer Leistung von je 200 Watt bestückt werden. Diese produzierten zu 95 % Wärme und nur zu 5 % Licht. Nun wird das Licht von Energiesparlampen bereitgestellt und über ein modernes Steuerungssystem per Tastendruck den Erfordernissen entsprechend gedimmt. Ebenso können verschiedene Lichtszenen eingestellt werden.

Aufgrund der hohen Energieeffizienz der neuen Technik wurde das Projekt aus Mitteln des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert.

Gymasium und Wiehltalhalle erstrahlen im LED-Licht

Die Stadt Wiehl hat im Frühjahr 2012 die Schulhofbeleuchtung rund um ihr Gymnasium und die Wiehltalhalle erneuert und ist damit in ein neues Lichtzeitalter eingestiegen. Ein Ersatz der Quecksilberdampflampen und eine verbesserte Ausleuchtung zur Steigerung der Sicherheit bei gleichzeitiger Stromeinsparung waren Ziele des Projektes. Was zunächst paradox klingt, wird durch den erstmaligen Einsatz modernster LED-Technik Realität. Als Projektpartner konnten die AggerEnergie sowie die Wiehler Firma Energiebau Lück – beides Profis im Bereich der Straßenbeleuchtung – gewonnen werden.

„Mit der halben Strommenge bringen wir doppelt so viel Licht auf den Schulhof wie vorher“, freut sich Torsten Richling, Energiebeauftragter im Hochbauamt der Stadt Wiehl. Durch den Einsatz einfacher aber wirkungsvoller Lichsteuerung konnten über 70% Energieeinsparung realisiert werden.

Aufgrund der hohen Energieeffizienz wird das Projekt aus Mitteln des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert.

Energiespar-Tipps

Die EnergieAgentur.NRW bietet auf ihrer Internet-Portalseite "NRW spart Energie" die Rubrik "Energiespar-Tipps des Monats" an. Dort finden Sie ständig aktualisierte Tipps zu Thema Energiesparen.

Klima schützen kann jeder



www.verbraucherfuersklima.de

Internetportal mit Infos, Beratung und Tipps für den Alltag.


Ökologische Bauberatung

Sanierungsberatung:
Ein wirkungsvoller Beitrag zum Klimaschutz


Die Themen Energiesparen und Klimaschutz stehen hoch im Kurs. Viele fragen sich, wie der persönliche Energieverbrach reduziert werden kann. So klassische Stromspartipps wie der Einsatz von Energiesparlampen, die Vermeidung von Stand-by-Verlusten bei elektronischen Geräten oder die Anschaffung stromsparender Haushaltsgeräte sind bei vielen Verbrauchern längst bekannt.

Das größte Potantial zur Senkung des Energieverbrauchs und damit der CO2-Emissionan liegt allerdings in der energetischen Altbausanierung.

Bereits seit dem Jahr 2000 bietet die Stadt Wiehl daher eine kostenfreie, ökologisch orientierte Beratung für alle Bau- und Sanierungswillige an, die ÖkoBAU Wiehl.

Externe, unabhängige Fachleute informieren über Themen wie z.B.: Informationen über einschlägige Förderprogramme runden das Beratungsangebot ab.

Die Beratung findet in Kooperation mit dem Energiekompetenzzentrum auf :metabolon statt.

Terminvereinbarung: 02263/805-597

Energiemanagement der Stadt Wiehl

Klimaschutz und steigende Energiepreise sind nicht nur im privaten Bereich bedeutsame Themen unserer Zeit. Mit rund 1,2 Mio. € pro Jahr sind die Energiekosten der städtischen Einrichtungen ein nicht zu vernachlässigender Faktor in der Hauhaltsführung – mit steigender Tendenz, trotz intensiver Einsparbemühungen.

Bereits seit 1996 wird in Wiehl ein qualifiziertes und engagiertes Energiemanagement betrieben, das auch überregional Beachtung findet. Energiekonzepte wurden erarbeitet und erfahren eine ständige Anpassung an veränderte Gegebenheiten.

Die vorliegenden Energieberichte geben einen kleinen Einblick in die Aktivitäten des Energiemanagements. Sie stehen im PDF-Format zum Download zur Verfügung. Für besonders Interessierte sind nachfolgend die Objektdatenblätter der Schulen und des Rathauses im PDF-Format aufgeführt. Hier sind alle Daten zu den Energieverbräuchen und den Energiekosten zusammengestellt. Energiekennwerte und die klimarelevanten CO2-Emissionen werden grafisch dargestellt.

Die CO2-Emissionen dieser Objekte konnten seit Einführung des Energiemanagements im Jahr 1996 bereits um 46,7 % gesenkt werden! (Stand 2010) Ansprechpartner:
Herr Richling
E-Mail: [email protected]
Tel.: 02262/99-238

SolarLokal

Montage der Fotovoltaikanlage am Wiehler Gymnasium

Montage der Fotovoltaikanlage am Wiehler Gymnasium


Quelle: Alternative Energiesysteme Oberberg GmbH

Ertragsdaten der Fotovoltaikanlagen: Grundschule Wiehl und Gymnasium Wiehl

1.400 m² Fotovoltaikanlagen wurden eingeweiht
Nachdem die Stadt Wiehl bereits im vergangenen Jahr Dachflächen von ca.1.300 m² an private Investoren zur Errichtung von Fotovoltaikanlagen verpachtet hat, betreibt sie nunmehr als erste Kommune im Oberbergischen Kreis eigene Großanlagen zur Stromproduktion.

Wiehl startet Kampagne SolarLokal: Sonnige Zukunft mit Strom aus Sonne
Sonne hat Zukunft - demnächst besonders in Wiehl. Die Stadt startet mit SolarLokal - der bundesweiten Imagekampagne für mehr Strom aus Sonne. Ziel der Kampagne ist der Ausbau der umweltfreundlichen Solarenergie.

SolarLokal Wiehl Flyer (PDF)
Strom aus Sonne. Sichern Sie sich Ihre sonnige Zukunft. Wiehl für Solarstrom. Wir unterstützen Sie. Strom gewinnen. Sonnige Einnahmen. Zukunft sichern.

www.solarlokal.de
Die SolarLokal-Homepage. SolarLokal ist eine Imagekampagne für Solarstrom in Kreisen und Kommunen. Unterstützt wird die Kampagne von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und der SolarWorld AG.