Umweltratgeber - DEF

Dachbegrünung

Jedes Gebäude bedeckt ein Stück ehemaliger Natur. Wenn wir dieses Stück Natur auf dem Dach neu anlegen, können wir es zu einem guten Teil ersetzen. Dachbegrünungen sind die Dachbedeckungen der Zukunft.

Viele Vorteile: Welche Dächer sind geeignet?

Grundsätzlich lassen sich alle Dächer bis zu einer Neigung von 45 Grad begrünen. Die wirtschaftlichsten Grasdachsysteme können bei Neigungen von 5 bis 15 Grad eingesetzt werden. Bei steileren Dächern muss durch Hilfskonstruktionen das Abrutschen der Erde verhindert werden.

Unbegründete Sorgen:

Sorgen um die Dichtigkeit des Daches sind unnötig. Wurzelfeste Folien verhindern dauerhaft die Beschädigung der Dachhaut.

Ein Grasdach braucht nicht gemäht zu werden. Völlig unbegründet ist die Angst, mit dem Rasenmäher oder der Sense auf das Dach steigen zu müssen. Die anspruchslosen Pflanzen brauchen keine besondere Pflege. Das Mähen des Daches würde nur das ökologische Gleichgewicht stören. Auch eine Düngung sollte unbedingt unterlassen bleiben.

Ein begrüntes Dach braucht nicht gewässert zu werden. Pflanzen für die Dachbegrünung sind trockenheitsverträglich. Entweder speichern sie Wasser oder ziehen einen Teil ihrer oberirdischen Organe ein. Sie treiben dann bei der nächsten Regenperiode wieder aus. Lediglich in der ersten Zeit nach der Aussaat muss das Dach bewässert werden, danach nie mehr.

Begrünen Sie Carport oder Garage!

Wenn Sie sich noch nicht zutrauen, Ihr Hausdach zu begrünen, sollten Sie es mal mit einem kleineren Objekt versuchen. Sie werden sich wundern, welches Schmuckstück aus einer normalen, langweiligen Garage, einem Carport oder einem Geräteschuppen entstehen kann.

Fachliche Hilfe:

Grundsätzlich können Sie die Dachbegrünung selbst ausführen. Allerdings sind einige Punkte zu beachten: Namen und Anschriften von Fachfirmen erhalten Sie über den Deutschen Dachgärtner Verband Baden-Baden e.V.

Geschäftsstelle
Postfach 20 25
72622 Nürtingen
Telefon: (07022) 60 03-45
Telefax: (07022) 60 03-23

Deponie

Die Abfälle aus dem Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis werden auf die Zentraldeponie Leppe bei Lindlar/Remshagen gebracht. Dort werden sie abgelagert oder z.T. wieder aufbereitet (z.B. Grünabfälle, Bauschutt).

Sie können Abfälle auch privat an der Deponie anliefern.

Öffnungszeiten:
Mo. - Do. 07.30 - 16.00 Uhr
Fr. 07.30 - 15.30 Uhr
Sa. 07.30 - 12.00 Uhr (nur bei Feiertagen in der Woche)

Tel.: (02266) 90 09-0

Desinfektionsmittel

Namhafte Hygieniker, Umwelt- und Verbraucherorganisationen und auch das Bundesgesundheitsamt warnen vor einer sinnlosen und gefährlichen und routinemäßigen Anwendung von Desinfektionsmitteln im Haushalt. Die übliche Reinigung von Fußböden, Toiletten, Waschbecken, Telefonen sowie Wäsche ohne Desinfektionsmittel ist in jedem normalen Haushalt ausreichend, um die Zahl der Bakterien so gering zu halten, dass Erkrankungen ausgeschlossen sind.

Der Mensch hat ein intaktes Immunsystem und ist daher in der Regel einer üblichen Auseinandersetzung mit Keimen gewachsen. Hierdurch stärkt sich sogar die Abwehrkraft. Eine Regeldesinfektion kann eher das Gegenteil bewirken - eine Schwächung des Immunsystems.

Desinfektionsmittelzusätze sind auch ökologisch bedenklich. So wird die biologische Wirkung der Bakterien in den Kläranlagen erheblich beeinträchtigt.

Desinfektionsmittel und Produkte mit "heimlichen" Desinfektionsmittelzusätzen sollten Sie daher meiden. Sie sind in der Regel so überflüssig wie Abfluss- und Backofenreiniger.

Reste von Desinfektionsmitteln entsorgen Sie am Schadstoffmobil.

Dioxin

Polychlorierte Dibenzodioxine (PCDD) und die chemisch eng mit ihnen verwandten polychlorierten Dibenzofurane (PCDF) können als unerwünschte Nebenprodukte bei der Produktion, Weiterverarbeitung und Verbrennung aller chlorierten Kohlenwasserstoffe entstehen und stellen ein wesentliches Problem der chemischen Industrie dar. PCDD und PCDF entstehen außerdem bei jeder Verbrennung, bei der Chlorverbindungen beteiligt sind. So z.B. bei der Verbrennung von beschichtetem Holz oder von PVC. Selbst im Autoabgas und im Zigarettenqualm können Dioxine nachgewiesen werden.

Es sind über 200 verschiedene Dioxine und Furane bekannt, die in ihrer Giftigkeit aber sehr unterschiedlich sind.

Das giftigste und bestuntersuchteste Dioxin ist das 2,3,7,8-TCDD, auch als Seveso-Dioxin bekannt.

Dispersionsfarben

Dispersionsfarben (= Kunstharzdispersionsfarben) sind die gebräuchlichsten und am häufigsten verwendeten Wandfarben, sowohl für innen als auch für außen. Ihr Lösemittelgehalt ist mit 0 bis 5 Prozent relativ gering. Wegen der meist großen Streichflächen können jedoch auch hier Lösemittelbelastungen auftreten.

Flüssige Reste von Dispersionsfarben entsorgen Sie am Schadstoffmobil.

Ausgehärtete Farben können in den Restmüll gegeben werden.

Entleerte Farbeimer (pinselrein) geben Sie in den Gelben Sack.

Dosen

Getränkedosen

Pro Jahr werden in der BRD ca. 100.000 Tonnen Getränkedosen zu Abfall. Sie bestehen meist aus Weißblech mit Aluminiumdeckeln. Für das Herstellungsverfahren werden wertvolle metallische Rohstoffe und viel Energie benötigt. Deshalb zahlen Sie beim Kauf einer Getränkedose für die Verpackung mehr als für den Inhalt.

Verzichten Sie daher bei Getränken grundsätzlich auf Einwegverpackungen und greifen Sie lieber auf Mehrwegflaschen zurück.

Benutzen Sie auf Reisen, für Sport und Freizeit praktische Nachfüllflaschen.

Konservendosen

Sie bestehen aus Weißblech. Bei ausländischen Konserven werden z.T. noch gelötete Dosen verwendet, die Blei enthalten können.

Das Recycling von Dosen ist zwar möglich, aus dem eingeschmolzenen Material darf jedoch keine Lebensmittelverpackung mehr gefertigt werden.

Konservendosen können vermieden werden. Frische Ware schmeckt besser und ist in der Regel auch gesünder.

Getränke- und Konservendosen entsorgen Sie über den "Gelben Sack".

Mehrweg

DSD

Die Gesellschaft Duales System Deutschland GmbH wurde auf Grundlage der Verpackungsverordnung von Unternehmen aus Handel, Konsumgüterindustrie, Verpackungswirtschaft und Vormaterialhersteller gegründet, um die Erfassung von Verkaufsverpackungen beim Endverbraucher zu organisieren.

Die Aufgabe von DSD ist es, ein flächendeckendes Erfassungssystem für Verkaufsverpackungen aufzubauen und das gesammelte Material einer stofflichen Verwertung außerhalb der öffentlichen Entsorgung zuzuführen.

Finanziert wird dieses System über den Grünen Punkt.

Düngemittel

Wer kompostiert, braucht keine chemischen Düngemittel. Kompost ist der beste Dünger für den Garten. Er führt dem Boden genau die Nährstoffe zu, die durch das Pflanzenwachstum verbraucht werden. Er ernährt außerdem im Gegensatz zu den chemischen Düngern nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Bodenlebewesen, die einen entscheidenden Beitrag zur Bodenqualität leisten.

Die Gründüngung ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, dem Boden Nährstoffe zuzuführen.

Reste von chemischen Düngemitteln entsorgen Sie am Schadstoffmobil

Einweggeschirr

Überquellende, unappetitliche Abfalleimer, zertretene Plastikbecher und weggeworfene Pappschälchen. Was am Ende einer gelungenen Feier übrigbleibt, ist oft eine mittlere Müllkippe.

Abfälle - ein notwendiges Übel aller Feste? Das muss nicht sein!

Aus Mehrweggeschirr schmeckt es nicht nur besser, es ist auch umweltfreundlicher als jedes Wegwerfgeschirr.

Die Verwendung von Einweggeschirr zur Ausgabe von Speisen und Getränken ist bei Veranstaltungen auf öffentlichen Flächen oder in städtischen Einrichtungen untersagt.

Elektrogeräte

Es ist nicht zu bestreiten, dass unser Leben ohne die zahlreichen Haushaltsgeräte nur noch schwer denkbar ist. Dennoch kann jeder durch einen sinnvollen Gebrauch der Haushaltsgeräte ganz massiv Umweltschutz betreiben (z.B. mechanische Geräte als Alternative zu Elektrogeräten).

Maßnahmen, die helfen Kosten zu sparen, helfen in aller Regel auch der Natur. Dies gilt insbesondere für einen sparsamen Energie- und Wasserverbrauch.

Sparsame Geräte sind zwar in der Anschaffung oft teurer, weil sie aufwendiger gearbeitet sind. Die Betriebskosten liegen dafür aber weit niedriger und machen im Laufe der Jahre die höheren Anschaffungskosten mehr als wett.

Vergleichen Sie deshalb beim Kauf neuer Geräte unbedingt die Verbrauchsdaten. Es lohnt sich.

Eine Aufstellung besonders sparsamer Haushaltsgeräte ist beim Fachbereich Stadtentwicklung & Umwelt im Rathaus erhältlich.

Energie sparen

In der Bundesrepublik Deutschland gehören die privaten Haushalte zu den größten Energieverbrauchern. In den Haushalten fließt die meiste Energie in die Raumheizung (über 80%), das übrige in die Warmwasserbereitung (über 10%) sowie in Haushaltsgeräte und Beleuchtung (weniger als 10%).

Ein erheblicher Teil davon ließe sich ohne Verzicht auf Komfort einsparen. Doch noch immer werden große Mengen an wertvoller Energie sinnlos verschwendet. Das kostet nicht nur viel Geld, sondern schadet auch der Umwelt.

Möglichkeiten zur Energieeinsparung und besseren Energieausnutzung gibt es genug. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die aber eine große Wirkung haben können. Werden sie konsequent genutzt, bleibt uns und unserer Umwelt eine Menge an Schadstoffen erspart.

Informationen erhalten Sie beim Fachbereich Stadtentwicklung & Umwelt der Stadt Wiehl, Tel.: (0 22 62) 99-308.

Energiesparlampen

Energiesparlampen sind Leuchtstoffröhren in Kompaktbauweise. Es gibt sie mittlerweile in vielfältigen Formen und Größen. Trotz des relativ hohen Anschaffungspreises ist der Einsatz dieser Lampen wegen ihres sehr geringen Energieverbrauches und der langen Lebensdauer auf lange Sicht kostengünstiger als der Einsatz von normalen Glühlampen. Sie sollten jedoch nur dort eingesetzt werden, wo über längere Zeit Licht gebraucht wird (z.B. in Hausfluren, als Wegbeleuchtung oder in Räumen, in denen man sich länger aufhält), da häufiges Ein- und Ausschalten die Lebensdauer erheblich verkürzt.

Es gibt zwei Sorten von Energiesparlampen: Da alle Energiesparlampen (wie die Leuchtstoffröhren) Schwermetalle (u.a. Quecksilber) enthalten, müssen sie unbeschädigt am Schadstoffmobil entsorgt werden.

Entkalker

Kaffeemaschinen, Dampfbügeleisen und Wasserkessel müssen bei unserem besonders weichen Trinkwasser zum Glück nur recht selten entkalkt werden. Der Handel bietet hierfür diverse Mittel an.

Abzulehnen sind Produkte auf der Basis von Ameisen- und Amidosulfonsäure, da diese Säuren stark ätzend und deren Dämpfe schleimhautreizend sind.

Empfehlenswert sind Essig (aber auch hier können sich reizende Dämpfe entwickeln) und vor allem Zitronensäure. Zitronensäure kann man als Pulver preiswert in Drogerien oder einer Backwarenabteilung kaufen und sich so selbst einen wirksamen Entkalker ansetzen.

Reste von Entkalkern entsorgen Sie am Schadstoffmobil.

Entsiegelung von Flächen

Ohne befestigte Wege und Plätze kommt auch ein naturnaher Garten kaum aus - doch muss man deshalb gleich zum Waschbeton greifen?

Im naturnahen Garten sollen Flächen nicht versiegelt sein, damit das Regenwasser in den Boden versickern kann.

Eine Pflasterung lässt sich so verlegen, dass in den Fugen Wildkräuter wachsen können und so ein engmaschiges "grünes Netz" entsteht.

Flächen, die nicht so stark belastet werden, können aus feinem Schotter, Kies, Lehmsand, Rindenmulch oder gehäckseltem Schnittholz hergestellt werden.

Erdgas

Erdgas als Energieträger ist aufgrund verhältnismäßig geringer Stickoxid- und Kohlendioxidwerte als umweltschonend anzusehen und verfügt als Primärenergieträger über einen hohen Wirkungsgrad.

Bei Um- oder Neubau eines Hauses oder Erneuerung der Heizungs- oder Warmwasseranlage sollten Sie sich bei der Energieberatung der Gasgesellschaft Aggertal, Tel. (02261) 30 03-0, vorher informieren.

Eutrophieehrung

Nähstoffeinträge (Nitrat, Phosphat) durch Haushaltsabwässer und Düngemittel in Gewässer führen zu verstärktem Wachstum der Wasserpflanzen, vor allem der Algen.

Mit Hilfe des Sonnenlichts produzieren die Algen zunächst Sauerstoff. Durch vermehrtes Absterben von Pflanzen wird beim anschließenden Verfaulen übermäßig Sauerstoff verbraucht. Es bilden sich Schwefelwasserstoff, Ammonium und Methan. Fällt der Sauerstoffgehalt eines Gewässers unter ein bestimmtes Mindestmaß, kommt es zum Fischsterben.

Weniger Düngung, Ersatz von Phosphat in den Waschmitteln und Kläranlagen mit Phosphat- und Nitrateliminierung verringern die Nährstoffbelastung der Gewässer erheblich.

Farbverdünner

Lösemittel

Farben

Lacke

Fassadenbegrünung

Häuser, Garagen und Lauben lassen sich durch Begrünung der Wände harmonisch in einen Naturgarten einbeziehen. Außerdem bringt diese Begrünung viele Vorteile: Trotz vieler Vorteile gibt es immer noch Gegenstimmen und Warnungen. Lassen Sie sich nicht irremachen.

Hier die gängigsten Vorurteile:

Der Wandputz könnte beschädigt werden.

Stimmt nicht! Diese Befürchtung ist unbegründet und nicht belegbar. Selbstklimmer ( z.B. Efeu, wilder Wein) saugen sich nämlich mit ihren kleinen Haftwurzeln nur auf dem Mauerwerk fest, sie dringen aber nicht in Putz oder Mauern ein. Nur wenn der Wandputz vor der Begrünung schon Schäden aufweist, sollte erst eine Sanierung vorgenommen werden, da die Schäden sonst verstärkt werden können. Ansonsten bewirken Kletterpflanzen eher, dass eine Gebäudeunterhaltung im Fassadenbereich über sehr lange Zeit praktisch überflüssig wird.

Pflanzen ziehen Feuchtigkeit in die Wände.

Das Gegenteil stimmt: Die Saugwurzeln der Selbstklimmer sind nur Haftorgane und können kein Wasser aufnehmen oder gar abgeben. Allerdings bewirkt der grüne "Pelz", dass wesentlich weniger Regen an die Wand schlägt und eindringt. Genau das ist aber entscheidend, denn die witterungsbedingte Feuchtigkeit verursacht, zusammen mit Temperaturschwankungen, die bekannten Farb- und Putzschäden. Außerdem: Die Pflanzen versorgen sich mit Wasser aus dem Boden und entziehen damit der Grundmauer Feuchtigkeit.

Mit den Pflanzen kommt Ungeziefer ins Haus.

Stimmt nicht! Die Pflanzen bieten zwar für eine Vielzahl von Kleintieren neuen Lebensraum, aber diese leben mit den Pflanzen und in den Pflanzen. Im biologischen Gleichgewicht halten sich diese Tiere nun gegenseitig kurz, wobei besonders die Vögel eine wichtige Rolle spielen. Sie können also davon ausgehen, dass der natürliche Lebensraum der Kleintiere das grüne Dickicht und keineswegs Ihr Wohnzimmer ist.

Einmal bepflanzt, immer zugewachsen?

Das gibt es nur im Märchen! Pflanzenwuchs ist durch die Auswahl der Pflanzen selbst und die gewählten Befestigungstechniken steuerbar. Pflanzen, die Kletterhilfen benötigen, wachsen nur so weit, wie ihnen diese Kletterhilfen vorgebaut werden. Selbstkletternde Pflanzen können Sie an Dachrinnen, auf Ziegeldächern und überall da, wo sie zu lang geworden sind, abschneiden.

Fast Food

Hinter diesem Begriff verbergen sich die neuzeitlichen Schnellrestaurants. Hamburger, Pommes Frites, Ketchup und Limonade werden den Kunden in aufwendiger Verpackung offeriert. Was nach dem Verzehr übrigbleibt, hat mit dem sprichwörtlichen "leeren Teller" nichts mehr zu tun. Aber auch Fast Food in Form von Fertiggerichten aus dem Supermarkt verursacht eine große Menge Abfälle und sollte vermieden werden.

Denken Sie daran:

Schnelles Essen = schneller Müll!

FCKW

Fluorchlorkohlenwasserstoffe werden als Kühlmittel in Kühlschränken und Klimaanlagen, als Aufschäumhilfe für Kunststoffe, als chemische Reinigungsmittel und als Treibmittel für Spraydosen verwendet.

In der Atmosphäre haben Sie eine Lebensdauer von 150 Jahren. Während dieser Zeit wirken sie zerstörend auf die Ozonschicht und tragen ca. 15.000 mal stärker zum Treibhauseffekt bei als CO2. Die Folge ist eine erhöhte Einstrahlung von UV-Licht zur Erde, was u.a. ein vermehrtes Auftreten von Hautkrebs zur Folge hat.

Als Ersatz für FCKW in Spraydosen wird oft Lachgas (N2O) eingesetzt. Lachgas hat keine Wirkung auf die Ozonschicht, trägt aber ebenfalls zum Treibhauseffekt bei. Daher sollten Sie möglichst auf Pumpsprays, ggf. mit Nachfüllmöglichkeit, ausweichen. Außerdem gibt es mittlerweile auch Kühlschränke, die ohne FCKW auskommen.

Fensterglas

Flachglas

Fette

Frittierfett

Feuchtgebiete

Diese besondere Biotopform (Auewälder, Moore, Sümpfe, Gewässer, Feuchtwiesen etc.) ist zum Teil ständig von flachem Wasser bedeckt. Sie zeichnet sich durch eine hohe biologische Aktivität und große Artenvielfalt aus.

Feuchtgebiete regulieren den Wasserhaushalt, fördern die Grundwasserneubildung und schützen den Boden vor Erosion.

Da sich diese Gebiete einer direkten landwirtschaftlichen Nutzung entziehen, wurden sie im großen Maßstab trockengelegt. So können heute nur noch 2% der Fläche in der BRD als Feuchtgebiet bezeichnet werden.

Feuerungsanlagen

Ihr Schornsteinfeger untersucht Ihre Feuerungsanlage (Heizung) regelmäßig auf Funktionstüchtigkeit und Wirkungsgrad. Das schützt die Umwelt vor unnötigen Schadstoffausstößen und zu hohem Öl- oder Gasverbrauch.

Heizungsinstallateure und auch die Gasgesellschaft Aggertal Tel. (02261) 30 03-0 beraten Sie, wenn es um den Um- oder Neubau Ihrer Heizung geht.

Nach der Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen dürfen offene Kamine nur gelegentlich und nur mit naturbelassenem, abgelagertem und stückigem Holz betrieben werden. Behandeltes, gestrichenes, lackiertes oder beschichtetes Holz sowie Sperrholz, Spanplatten, Faserplatten oder sonst verleimtes Holz sollten Sie aus Rücksicht auf die Umwelt und die Nachbarschaft auf keinen Fall verheizen.

Fieberthermometer

Thermometer

Fixierbäder

Fotochemikalien

Flachglas

Flachglas (z.B. Fensterglas) gehört nicht in den Glascontainer, da es sich in seiner Zusammensetzung von Hohlglas (Flaschen und Konservengläser) unterscheidet. Es muss über die graue Restmülltonne entsorgt werden. Größere Mengen nehmen private Entsorger entgegen.

Flaschenkorken

Kork ist ein sehr gut Wärme und Schall dämmender Naturstoff und zu schade für den Mülleimer.

Der nachwachsende Rohstoff Kork ist nicht unbegrenzt vorhanden. Der Kork-Boom im Bausektor kann zur Übernutzung und damit zur Gefährdung der Korkeichenbestände in den Mittelmeerländern führen.

Die Abfallberatung des BAV und der ASTO organisieren daher die Sammlung und Verwertung von Flaschenkorken zu Dämmmaterial für Häuser.

Eine Sammelstelle befindet sich im Foyer des Rathauses der Stadt Wiehl.

Fleckentferner

Unsere Großeltern kannten sie noch, die einfachen doch wirksamen Methoden, um Flecken aus Textilien und Teppichen zu entfernen. Viele von ihnen sind dank moderner Chemie in Vergessenheit geraten.

Gesundheitsschädlich, weil giftig und zudem feuergefährlich sind alle in Fleckenentfernern enthaltenen organischen Lösemittel. Reste hiervon gehören daher zum Schadstoffmobil.

Tipp:
Die meisten Flecken kann man in noch feuchtem Zustand mit klarem Wasser oder mit etwa Seife restlos entfernen.

Fossile Brennstoffe

Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle werden als fossile Brennstoffe bezeichnet. Sie sind durch die Zersetzung organischen Materials (Pflanzen und Tiere) unter hohem Druck der darüberliegenden Gesteinsschichten vor Jahrmillionen entstanden.

90% des Weltprimärenergieverbrauchs werden durch die Verwendung fossiler Brennstoffe gedeckt. Da sie jedoch nur begrenzt vorhanden sind und durch ihre Verbrennung der Treibhauseffekt verstärkt wird, sollte man den Verbrauch so gering wie möglich halten und ggf. auf alternative Energien (z.B. Sonnenenergie) umsteigen.

Fotochemikalien

Die meisten Fotochemikalien sind mehr oder weniger stark giftig, manche sogar krebserregend, so dass schon bei der Anwendung Hautkontakt vermieden werden sollte.

Fotochemikalien gehören nicht ins Abwasser, da sie in der Kläranlage erhebliche Probleme bereiten.

Bringen Sie alle verbrauchten Lösungen (Entwickler und Fixierbäder getrennt) zum Schadstoffmobil. Für die silberhaltigen Fixierbäder existieren Techniken, die sich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten lohnen, das sehr teure Silber zurückzugewinnen.

Freizeit

Bild "Wochenende"

Friedhofsabfälle

Auf den Friedhöfen im Stadtgebiet Wiehl werden kompostierbare Abfälle getrennt von den übrigen Abfällen gesammelt.

Bitte achten Sie auf die Beschriftung der Container und geben Sie keine Grablichter, Blumentöpfe, Steine, Plastiktüten, Gestecke oder Kränze mit Kunststoffanteilen in die Behälter für Pflanzenabfälle.

Frittierfette

Frittierfette gehören nicht ins Abwasser. Kleinmengen können in geschlossenen Gefäßen in die graue Restmülltonne geworfen werden. Bei größeren Mengen (z.B. aus gastronomischen Betrieben) wenden Sie sich an die Abfallberatung des BAV, Tel. (0800) 805 805 0.

Frostschutzmittel

Reste entsorgen Sie am Schadstoffmobil.

Fungizide

Als chemischer Holzschutz gegen Pilzbefall von konstruktiven Hölzern im Außenbereich werden Fungizide angeboten. Im Innenbereich ist chemischer Holzschutz überflüssig und gesundheitsschädlich.

Fungizidreste entsorgen Sie am Schadstoffmobil.

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