Das bestens aufeinander abgestimmte Duo entführte die Besucher in eine Zeit, die noch sehr von Ruinen geprägt war und wo das Leben erst langsam wieder erwachte. So ist es nicht verwunderlich, dass die Lieder aus dieser Zeit von der Sehnsucht nach Sicherheit, Liebe und Stabilität geprägt waren. Scholz übersetzte diese Sehnsucht, indem er seine Lieder mit Charme und Flirt inszenierte.
Er sang voll zärtlicher Harmonie und träumte wie Katharina Valente von der Stadt der Liebe, in der Dolores den Männern mit ihren langen Beinen den Kopf so sehr verdrehte, dass diese fragten: „Haben se nicht ne Braut für mich?“
Als in den 50ern die ersten Tanzdielen eröffneten, konnten diejenigen, die am Liebsten sieben mal in der Woche ausgehen möchten, bei den Damen punkten, wenn sie wie der Max auch Tango tanzen konnten. Riesiges Gelächter brach bei den Gästen aus, als Scholz den sächsischen Tangotollpatsch aufs Parkett brachte.
Von Sachsen ging es dann zur italienischen Bella Donna, um dann nach der Bella Marie aus Capri der Antje aus Holland rote und gelbe Tulpen aus Amsterdam zu schenken.
Als nach dem ganzen Flirten die Glocken hell erklangen und die weiße Kutsche zum goldenen Traualtar gefahren ist, konnte der Nachwuchs endlich kommen, der mit LALELU in den Schlaf gesungen wurde.
Als das Duo dann zum Abschied Aufwiedersehen sang, nahm der Moderator, Pastor Matthias Ekelmann, die beiden Musiker beim Wort und nahm das Gesungene zum Versprechen. Als Zugabe spielten die beiden Cabaneros noch einmal für das Publikum.
Andrea Grote
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