Sie wollten einfach mal Jazz machen – so entstand der Name. Damit es aber richtig ausgesprochen werden sollte, musste das „T“ in den Jazz. Resultat war dann 2002 der Bandname „MachMaJatzz“. Sie starteten zunächst als Trio, probierten einige Konstellationen aus und spielen seit rund zehn Jahren im Septett. Seit 2015 genau in dieser Besetzung. Armin Schneider an der Posaune ist der Bandleader, Trompete und Flügelhorn spielt Waldemar Illinich. Am Piano Christian von Gehren und an der Gitarre Peter Schmidt. Den perfekten Rhythmus bescheren Peter Schmale am Kontrabass und Schlagzeuger Anatoli Alexeev. In Wiehl präsentierten sie ein rein instrumentales Repertoire. Sänger und Saxophonspieler Les Webb war verhindert – wurde aber hervorragend durch Max Schulze-Hennings an Tenor- und Sopran-Saxophon vertreten.Sie sind „Just friends“ und spielten auch das gleichnamige Stück von John Klenner aus 1931. „Jumpin’ at the Woodside“ ist eine Jazz-Komposition von Count Basie aus dem Jahr 1938, in dem ein Hotel besungen wird. Das passte ja ganz hervorragend an diesem Vormittag in der „Alten Posthalterei“ des „Hotel zur Post“. Eine Rockgruppe mischte sich auch unter die Titel: „Deep Purple“. 1934 geschrieben von Peter De Rose als Piano-Solo. Ein Standard, der auch u.a. von Duke Ellington, Sarah Vaughan und Toots Thielemans aufgenommen wurde. „Memories of you“, „How high the moon“ und auch das „Take the A-train“ hatten „MachMaJatzz“ im Gepäck und bereiteten dem Publikum einen angenehmen Jazzfrühschoppen mit ihren unkonventionellen Interpretationen der Jazz-Titel. Ganz unter dem Motto „It Don't Mean A Thing If It Ain't Got That Swing" – und auch dieser Titel reihte sich ins Programm mit ein. Im Dezember findet kein Jazzfrühschoppen statt. Wie, wann und ob es dann weiter geht, wird der Kulturkreis noch mitteilen – doch zunächst gibt es erst einmal eine Frühschoppen-Pause.
Vera Marzinski
Fotos: Vera Marzinski



















